Teilungsmodell soll schwierige Zeit im Dernekamp überbrücken
Rasselbande im Notprogramm

Dülmen. Flexibel zu sein und Lösungen für schwierige Situationen zu finden, dafür ist Angelika Kirstein Spezialistin. Schließlich hat sich die Geschäftsführerin der gemeinnützigen GmbH Kinderhaus Rasselbande größtmögliche Flexibilität in der Kinderbetreuung auf die Fahnen geschrieben. Aber manche Situationen sind auch für sie schwer zu managen.

Mittwoch, 16.10.2019, 18:15 Uhr aktualisiert: 16.10.2019, 18:20 Uhr
Die Rasselbande will zum Jahresende die Trägerschaft der Kita abgeben.
Die Rasselbande will zum Jahresende die Trägerschaft der Kita abgeben. Foto: mm

Etwa die derzeitige Lage im Kinderhaus Rasselbande im Dernekamp.

Die Rasselbande will zum Jahresende die Trägerschaft der Kita abgeben. Grund: Die flexible Betreuung, Sie ist Kern des Konzeptes des Kinderhauses und Bestandteil des wirtschaftlichen Konzepts der Rasselbande, wird aber in Dülmen nur sporadisch nachgefragt.

Kaum ist ein Trägerwechsel angekündigt, ist ein neues Problem hinzugekommen: ein „kontinuierlicher Krankenstand“ bei den Mitarbeiterinnen, erläutert Kirstein im Gespräch mit unserer Zeitung. Selbst durch den Einsatz von Springern habe dieser Personalausfall nicht mehr ausgeglichen werden können.

Für die Eltern und Kinder heißt das: Es gibt nur noch eine Notversorgung in der Einrichtung. Sie stehe deshalb mit dem Landesjugendamt in Kontakt, das, so Kirsteins Eindruck, „solche Fälle öfter hat“. Nach dessen Empfehlungen wurden nun Maßnahmen ergriffen.

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