1,4 Millionen Euro müssen ausgeglichen werden
Haushaltsentwurf 2020

Dülmen. Wie wichtig der Klimaschutz in Zukunft ist, das betonte Bürgermeisterin Lisa Stremlau in ihrer letzten Haushaltsrede gleich mehrfach. Zugleich sieht sie aber auch die Bedeutung der heimischen Wirtschaft: „Aktuell arbeiten wir mit dem Gewerbegebiet Nord oder der Linnertstraße daran, Flächen vorzuhalten und führen schon jetzt Gespräche mit vielversprechenden Interessenten.“

Donnerstag, 10.10.2019, 18:54 Uhr aktualisiert: 10.10.2019, 19:14 Uhr
1,4 Millionen Euro müssen ausgeglichen werden: Haushaltsentwurf 2020
Der neue Dülmener Bahnhof: Hier investiert die Stadt nächstes Jahr 4,3 Millionen Euro Foto: Michalak

Die Stadt bleibt auch in Zukunft auf sprudelnde Gewerbesteuern angewiesen.
Und wenn man schon die letzte Haushaltsrede hält, dann darf man etwas vorausschauen: „Der Spagat, dem Klimaschutz Rechnung zu tragen und gleichzeitig Entwicklungsmöglichkeiten für eine prosperierende Wirtschaft zu bieten, ist gelungen“, wagt Stremlau einen hoffnungsfrohen Blick in die Zukunft.

Investition in den Bahnhof

Tatsächlich sieht der aktuelle Haushaltsentwurf der Gegenwart 800.000 Euro für die Erschließung des Gewerbegebiets Nord vor. Der größte Batzen mit 4,3 Millionen Euro wird jedoch in Dülmens neues Zentrum für Mobilität, den Bahnhof, investiert. Das wiederum dürfte auch eine gute Nachricht für alle Klimaschützer sein. Denn hier sollen Bahn, Bürgerbus und Fahrrad zu einem neuen Miteinander finden.

Hebesätze bleiben konstant

Gute Nachrichten gibt es im Haushaltsentwurf auch für alle Steuerzahler: Die kommunalen Hebesätze bleiben stabil. Angehoben wurden sie zuletzt im Jahr 2011, erinnert sich Kämmerer Christian Röder. „Mit unseren Sätzen liegen wir im guten Mittelfeld.“

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