Turbulente Debatte im Sozialausschuss
Wer zahlt die Zeche im IGZ?

Dülmen. So richtig scheint bislang niemand zu wissen, wie der Alltag im einsA einmal aussehen wird. Auch ein Sachstandsbericht, der am Dienstag im Sozialausschuss vorgetragen wurde, brachte nur wenig Licht ins Dunkel.

Mittwoch, 18.09.2019, 18:53 Uhr aktualisiert: 18.09.2019, 19:01 Uhr
Turbulente Debatte im Sozialausschuss: Wer zahlt die Zeche im IGZ?
Über den Baufortschritt des einsA haben sich jetzt Vertreter der Bezirksregierung Münster bei einem Rundgang informiert. Foto: Stadt Dülmen

So wurde den Ratsfraktionen eine Tabelle präsentiert, in der die Kosten für die Nutzung von Räumlichkeiten aufgelistet wurden. Kooperationspartner werden dort mit der halben Nutzungsgebühr zur Kasse gebeten, Externe zahlen das Doppelte.

Zusätzlich zur Raummiete müssen die Nutzer auch noch das Catering des IGZ-Bistros buchen. Neben den rund 70 Kooperationspartnern gibt es auch noch Basisakteure. Zahlen die etwa auch Raummiete?

Basisakteure zahlen pauschale Kosten

Und wie sieht es denn nun mit den Basisakteuren aus, die ohnehin regelmäßig Räumlichkeiten nutzen? Die entrichten anteilig Betriebskosten. So übernimmt die Stadt Dülmen gut elf Prozent, St. Viktor knapp 14, die FBS fast 39 Prozent und die Kita mehr als 20 Prozent dieser allgemeinen Kosten.

SPD vermisst IGZ-Leitung

„Wo ist denn eigentlich Frau Scholten, die Leiterin des IGZ?“, empörte sich Heiner Kiekebusch (SPD) einigermaßen aufgebracht darüber, dass dem politischen Ausschuss nicht aus erster Hand berichtet wurde.

Der Sozialdemokrat Andreas Bier erklärte angesichts der vorgelegten Zahlen: „Ein Haus für alle sollten sich auch alle leisten können. Die Höhe dieser Beiträge ist für uns nicht akzeptabel.“

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