Spendenbox statt Fundgrube
Ausrangiertes erhält zweite Chance

Dülmen. Die ehemalige Fundgrube am Wertstoffhof wird durch eine Spendenbox ersetzt. Die Wirtschaftsbetriebe Kreis Coesfeld stellten das neue Modell jetzt vor.

Mittwoch, 11.09.2019, 12:52 Uhr aktualisiert: 11.09.2019, 14:00 Uhr
Spendenbox statt Fundgrube : Ausrangiertes erhält zweite Chance
Freuen sich über die Spendenbox: (v.l.) Julia Zierow, Matthias Bücker, Nils Zellhorn, Stefan Bölte und Jürgen van Deenen. Foto: Stadt Dülmen / Wischeloh

Sinnvolle Abgabe

Wohin mit Dingen, die nicht mehr in den Hausstand passen, aber zu schade zum Wegwerfen sind? Am Dülmener Wertstoffhof gibt es jetzt mit der Spendenbox die Möglichkeit einer schnellen und sinnvollen Abgabe.

A&QUA ist mit im Boot

Stefan Bölte, Geschäftsführer der Wirtschaftsbetriebe Kreis Coesfeld GmbH (WBC), und Pressesprecher Matthias Bücker haben die Spendenbox offiziell an Jürgen van Deenen, Betriebsleiter der A&QUA GmbH übergeben. A&QUA ist die gemeinnützige Gesellschaft für Arbeit und Qualifizierung mbH, ein Unternehmen der Kolping-Gruppe-Münster.

Spende wird eingestuft

Personal von A&QUA sichtet die Sachspenden. Alle noch wiederverwendbaren Gegenstände werden dann den Sozialkaufhäusern der Kolping-Gruppe Münster zugeführt. „Dabei kann es auch mal vorkommen, dass eine vermeintliche Spende als Sperrmüll eingestuft wird“, bittet Bücker um Verständnis.

Elektrogeräte sind gefragt

Geschirr, Gläser, Blumentöpfe und ähnliche Haushaltsgegenstände auf mineralischer Basis können ab sofort unentgeltlich in den Bauschuttcontainer gegeben werden. Auch funktionierende Elektrokleingeräte  können gespendet werden. Dies war bisher aus haftungsrechtlichem Grund nicht möglich.

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