Trunkenheitsfahrten
Rausch am Steuer ausgeschlafen

Dülmen. Einen Lüdinghauser (28) erwartet ein Strafverfahren wegen einer Trunkenheitsfahrt in Dülmen.  Der Wegen stand am Sonntagmorgen um 6.20 Uhr auf der K27. Gegen 2 Uhr bemerkte eine Polizeistreife am frühen Sonntagmorgen außerdem, dass ein 48-jähriger Dülmener mit dem Rad Schlangenlinien fuhr. 

Montag, 09.09.2019, 10:40 Uhr aktualisiert: 09.09.2019, 10:52 Uhr
Trunkenheitsfahrten: Rausch am Steuer ausgeschlafen
Die Polizei griff zwei nächtliche Trunkenheitsfahrer in Dülmen auf. Foto: dpa

Der Wagen des Lüdinghausers  war einer Zeugin am frühen Sonntagmorgen gegen 6.20 Uhr auf der K27 in Nähe der Kreuzung mit der B474 in Dülmen aufgefallen. Der Wagen stand auf der Straße, der Fahrer lehnte vornübergebeugt auf dem Lenkrad. Die Frau hielt an und alarmierte den Rettungsdienst. Ein Notarzt konnte keinen medizinischen Notfall feststellen, stattdessen, dass der Mann augenscheinlich stark betrunken war. Den Verdacht erhärtete ein Atemalkoholtest. Auf der Wache folgte eine Blutentnahme und die Einleitung des Strafverfahrens.

Schlangenlinien

Gegen 2 Uhr fiel der Polizei an der Münsterstraße ein 48-jähriger Dülmener auf, weil er mit seinem Rad in Schlangenlinien fuhr. Beim Absteigen konnte sich der Mann nur mühsam auf den Beinen halten. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert über 1,6 Promille. Das führt grundsätzlich zu einer medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU), einer Geld- oder Freiheitsstrafe, einer Eintragung ins Fahreignungsregister sowie gegebenenfalls zum Führerscheinentzug. Auf der Wache entnahm eine Ärztin dem Mann eine Blutprobe.

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