Stadt lädt am Mittwoch zur Bürgerinfo ein
Debatte über Dülmens erste Fahrradstraßen

Dülmen. Hier sollen Radfahrer Vorfahrt haben: Die Stadt plant die ersten vier Fahrradstraßen in Dülmen. Was genau sie vorhat, das will sie am Mittwochabend den Dülmenern bei einer Bürgerinfo vorstellen. Hier gibt es alle wichtigen Infos auf einen Blick.

Dienstag, 03.09.2019, 14:55 Uhr aktualisiert: 03.09.2019, 15:01 Uhr
Stadt lädt am Mittwoch zur Bürgerinfo ein: Debatte über Dülmens erste Fahrradstraßen
•Über die Einrichtung von Fahrradstraßen können die Dülmener am Mittwoch ab 19 Uhr im Forum diskutieren. Foto: dpa/ Bockwoldt

Zu einer Bürgerinformation zum Thema Fahrradstraßen lädt die Stadt Dülmen am Mittwoch, 4. September, ein. Los geht es um 19 Uhr ins Forum Bendix.

Wie soll der Abend ablaufen?

Vertreter der beiden Fachbereiche Stadtentwicklung und Tiefbau werden zunächst das Konzept der Fahrradstraßen für Dülmen vorstellen. Anschließend soll an vier Thementischen diskutiert werden.

Wo könnten Dülmens erste Fahrradstraßen entstehen?

Konkret geht es um den Haverlandweg, die Sendener Straße, die Overbergstraße und den Olfener Weg. Hier könnten in einer Probephase die ersten Fahrradstraßen der Stadt eingerichtet werden, um das Rad fahren noch attraktiver zu machen. Die Politik hat darüber noch nicht entschieden und möchte zunächst die Meinung der Bürger einholen - daher jetzt der Infoabend (DZ berichtete).

Warum wählte die Stadt gerade diese vier Straßen für den Modellversuch aus?

Die vier Test-Straßen Haverlandweg, die Sendener Straße, die Overbergstraße und den Olfener Weg wurden ausgewählt, weil sie schon jetzt - überwiegend als Velo-Routen - von vielen Radfahrern genutzt werden und dort bereits Tempo 30 gilt. Anders gesagt: Um sie zur Fahrradstraße zu machen, sind keine Bauarbeiten nötig, hatte die Verwaltung bereits im März betont. Lediglich neue Schilder und Markierungen wären fällig.

Was sind überhaupt Fahrradstraßen?

Dabei handelt es sich um Straßen, auf denen Fahrräder Vorrang haben und auf der gesamten Fahrbahnbreite fahren dürfen. Der motorisierte Verkehr würde auf diesen Straßen jedoch weiterhin zugelassen werden. Aber zum Beispiel an Kreuzungen sollten Fahrradstraßen möglichst Vorfahrt haben. Hier müssten bisherige „Rechts vor links“-Regelungen aufgehoben werden.

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