Samstagnacht sind Taxen heiß begehrt
Der lange Weg nach Hause

Dülmen. Gerade am Samstagabend nimmt der Bedarf an Taxen zu, unter anderem bei den Schützenvereinen. Das hat oft lange Wartezeiten für die Heimkehrwilligen zur Folge.

Samstag, 10.08.2019, 10:00 Uhr
Samstagnacht sind Taxen heiß begehrt: Der lange Weg nach Hause
Gerade Samstagnacht ist es schwer, in Dülmen schnell ein Taxi zu bekommen. Foto: sti

Zu Fuß statt mit dem Rad

Viele Schützenfest-Besucher steigen mittlerweile nach dem Fest nicht mehr aufs Fahrrad. Zum einen, weil es in den vergangenen Jahren immer wieder zu Unfällen kam.

Zum anderen aber auch, weil, wie beispielsweise im Vorjahr in Hausdülmen, die Polizei Kontrollen durchführte. Schließlich kann man auch als Radfahrer seinen Führerschein verlieren, wenn man mit mehr als 1,6 Promille auf dem Drahtesel im Straßenverkehr unterwegs ist.

Fahrer fehlen

Dass Schützenfest-Heimkehrer lange - einigen dauert es viel zu lange - auf ein Taxi warten müssen, ist kein neues Problem, sagt Ralf Horstick vom gleichnamigen Taxi-Dienst. Aber die Situation habe sich verschärft, weil es für Taxi-Unternehmen immer schwieriger werde, neue Mitarbeiter zu bekommen.

Ersatz für Fahrer zu finden, die urlaubs- oder krankheitsbedingt ausfallen oder ihre Ruhezeiten einhalten müssen, sei oft nicht möglich, ergänzt Petra Grünkemeier-Lohn vom Taxiunternehmen Grünkemeier.

"Tun unser Bestes"

Dass sich das Problem mit organisatorischen Maßnahmen lösen lässt, sei angesichts der Vielzahl der Anrufe unrealistisch, so Taxiunternehmer Ralf Horstick. Roland Casper hat sich an einem Wochenende die Mühe gemacht und die eingehenden Anrufe gezählt: Er ist auf 600 gekommen.

„Wir tun unser Bestes“, versichern die Dülmener Taxiunternehmen und bitten ihrerseits die Gäste um Geduld

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