Böden sind zu trocken
Mais und Kartoffeln leiden

Dülmen. Die anhaltende Trockenheit macht den Landwirten mächtig zu schaffen. Die Ernteaussichten für Mais und Kartoffeln sind nicht gut.

Mittwoch, 07.08.2019, 19:36 Uhr aktualisiert: 07.08.2019, 19:40 Uhr
Böden sind zu trocken: Mais und Kartoffeln leiden
Die Getreideernte macht den Landwirten weniger Kummer als die Aussichten bei Mais und Kartoffeln. Foto: Gerhard Pieper

Die Getreideernte sei zwar noch im normalen Rahmen gewesen. „Aber Mais und Kartoffeln leiden unwahrscheinlich“, berichtet Ortslandwirt Erich Dilkaute und verweist auf die ungewöhnlich lange und intensive Trockenheit. Somit wird es ein zweites Jahr in Folge mit wenigen bis gar keinen Erträgen geben.

Böden sind zu trocken

Denn wie schon 2018 droht auf einigen besonders sandigen Böden ein Totalverlust. „Die Felder abzuernten bedeutet mehr Arbeit als Ertrag“, berichtet der Ortslandwirt.

Der gute Eindruck täuscht

Auch wenn von außen betrachtet einige Felder einen guten Eindruck machten, erwartet Dilkaute ein ähnlich schlechtes Ergebnis wie im Vorjahr. „Man denkt, es steht viel auf den Feldern. Aber wenn man durchgeht, sieht man, dass es nur einzelne Halme sind. Da lohnt sich die Ernte eigentlich gar nicht.“

Nerven liegen blank

Die aktuelle Situation zehrt an den Nerven der Landwirte. „Man möchte schon gar nicht mehr nach draußen gehen.“ Und natürlich hängen an den Ernteerträgen auch Existenzen. „Ich kann mir gut vorstellen, dass einige aus Verdruss sagen, ich stelle die Landwirtschaft ein. Momentan bekommen wir es von allen Seiten“, zeigt sich auch der Ortslandwirt ratlos.

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