Der Forschung sei Dank
Ein Hauch von Afrika in Dülmen

Dülmen. Nach den heißen Tagen sind nun auch die ersten Zebras in Dülmen zu sehen, hat DZ-Leser Heribert Töns festgestellt und zum Beweis entsprechende Fotos an die Redaktion geschickt.

Mittwoch, 07.08.2019, 16:00 Uhr
Der Forschung sei Dank: Ein Hauch von Afrika in Dülmen
Mit den heißen Tagen kommen die Zebras, meint DZ-Leser Heribert Töns augenzwinkernd. Foto: Heribert Töns

Mit den Zebras, das ist augenzwinkernd gemeint. Denn dass es sich um Pferde handelt, die in Decken im Zebra-Look gehüllt sind, erkennt jedes Kind auf Anhieb.

Schutz vor Blutsaugern

Dabei sind die Decken nicht als Sonnenschutz zu verstehen. Schweine zum Beispiel können, zu lange der Sonne ausgesetzt, einen Sonnenbrand davontragen. Bei den Pferdedecken geht es aber um den Schutz vor den gefürchteten Pferdebremsen, sagt Pferdeexpertin Sabine Heüveldop der DZ.

Bremsen meiden Streifen

Das Zebrastreifen-Design ist kein modischer Gag, sondern greift Ergebnisse schwedischer Forscher auf. Diese haben herausgefunden, dass Bremsen sich gerne auf großen dunklen Flächen wie einem Pferdepopo niederlassen, das gestreifte Fell eines Zebras aber ignorieren. Manche Pferdebesitzer malen ihren Tieren daher Zebrastreifen aufs Fell.

Ein Hauch von Afrika

Leichter und schneller geht’s mit Schutzdecken mit Zebra-Design, die die Industrie anbietet. Ein Hauch von Afrika also im Münsterland - der Forschung sei Dank!

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