Musik aus verschiedenen Epochen
Jahreskonzert des Quintencircels

Dülmen/Buldern. 2018 war das Laienstreichorchester Quintencircel in der Alten Kirche Buldern zu Gast. Am Ende des Konzertes wurde der Wunsch geäußert, dass das Orchester wiederkommt. Ein  Wunsch, der an Christi Himmelfahrt in Erfüllung geht.

Freitag, 24.05.2019, 12:30 Uhr
Musik aus verschiedenen Epochen: Jahreskonzert des Quintencircels
Der Quintencircel gibt sein Jahreskonzert an Christi Himmelfahrt in der Alten Kirche Buldern Foto: privat

Der Beifallsturm war beendet, die geforderte Zugabe gespielt, der Dirigentin gedankt, als Bernhard Lammers noch einen Wunsch äußerte: nämlich dass der Quintencircel künftig wieder in Buldern auftritt. Ein Wunsch, der tatsächlich in Erfüllung gehen wird: Denn das Dülmener Laienstreichorchester gastiert bei seinem aktuellen Jahreskonzert erneut in der Alten Kirche in Buldern.

Konzert an Christi Himmelfahrt

Rückblick: Im Juli 2018 hatte die Ortsgemeinschaft Buldern zu ihrem bereits achten Sommerkonzert in die Alte Kirche eingeladen. Diesmal mit dabei: der Quintencircels um seine musikalische Leiterin Katrin Beermann. Die Atmosphäre in dem einstigen Gotteshaus beeindruckte die Musiker so sehr, dass sie hier nun ihr aktuelles Jahreskonzert veranstalten. Termin dafür ist am kommenden Mittwoch vor Christi Himmelfahrt, 29. Mai, um 19.30 Uhr.

„Dem Kirchenraum mit seiner traumhaft schönen Akustik entsprechend sollen träumerische Klangräume gefüllt werden“, erläutert Klaus Blesenkemper vom Quintencircel. „Klang(t)räume“ ist dann auch der Titel des Konzertes.

Stücke aus unterschiedlichen Epochen

Die ausgewählten Stücke selbst stammen aus ganz unterschiedlichen Epochen. Aus dem Spätbarock etwa das das Cellokonzert in d-moll, RV 407, von Antonio Vivaldi. „Das Orchestermitglied Tobias Höhne hat sich das d-Moll-Cellokonzert gewünscht - und den anspruchsvollen Solopart einstudiert“, verrät Blesenkemer.

Das rauschende Allegro, die improvisiert wirkende gesangliche Melodik des Largos und der tänzerische Schlusssatz werden Stimmungen entfalten, die wunderbar in den Klangraum Alte Kirche Buldern passen, sind sich die Musiker sicher.

Auch die Klassik ist an diesem Abend vertreten, und zwar mit Joseph Haydns 27. Sinfonie in G-Dur, Hob. I:27. Hier muss der Quintencircel zwar auf Hörner und Oboe verzichten, verspricht aber dennoch Klangfreuden für die Zuhörer.

Schwermütige Melodien mit träumerischen Elementen

Daneben stehen zwei Werke des norwegischen Romantikers Edvard Grieg, der Gedichte seines Landsmannes Aasmund Olavson Vinje, vertonte, auf dem Programm. Der Quintencircel will „Herzwunden“ und „Letzter Frühling“ vortragen und dabei versuchen, das Schwermütige der Melodien mit träumerischen Elementen zu mildern.

Wie klingt eigentlich eine Schreibmaschine, eine mechanische wohlgemerkt? Die musikalische Antwort des amerikanischen Komponisten Leroy Anderson auf diese Frage heißt „The Typewriter“ und wird ebenso in der Alten Kirche zu hören sein wie drei weitere Werke von Anderson. Darunter, passend zum Konzerttitel, auch „Forgotten Dreams“. Für Ennio Morricones Filmmusik aus „The Mission“ bekommt das Streichorchester dann Unterstützung von der jungen Klarinettistin Dorothee Röverkamp.

Freier Eintritt

Der Eintritt für das Jahreskonzert des Quintencircels ist frei. Die Veranstalter würden sich jedoch am Ende über Spenden zur Begleichung der Kosten freuen.

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