Experten kommen in der nächsten Woche
Blindgänger-Suche am Bahnhof

Dülmen. Gibt es Blindgänger am Dülmener Bahnhof? Das untersuchen Experten in der nächsten Woche. Drei Punkte stehen dabei besonders im Fokus.

Mittwoch, 15.05.2019, 18:00 Uhr
Experten kommen in der nächsten Woche: Blindgänger-Suche am Bahnhof
In der kommenden Woche rückt erneut der Kampfmittelräumdienst am Bahnhof an. Foto: Kerstan

In der kommenden Woche ist der Kampfmittelräumdienst in Dülmen im Einsatz. Genauer gesagt: am Dülmener Bahnhof. Dort nehmen die Experten drei Verdachtspunkte unter die Lupe. Dabei hilft auch eine Fachfirma, die vom Kampfmittelräumdienst beauftragt worden ist.

Bereits zu Beginn des Jahres waren im Böschungsbereich der Strecke Münster - Essen, auf der Seite des Baumschulenwegs, Sondierungsarbeiten durchgeführt worden. „Kampfmittelfunde hatten sich hier aber nicht ergeben“, erläutert André Siemes von der städtischen Pressestelle.

Viele Gespräche mit der Bahn laufen

Für das Großprojekt Bahnhof-Umbau haben ansonsten in den vergangenen Monaten zahlreiche Gespräche zwischen Stadt, Bahn, Stadtwerken und der Telekom stattgefunden. „Komplikationen sind hierbei nicht aufgetreten, sodass wir davon ausgehen, dass das Projekt im Rahmen des Zeitplanes umgesetzt werden kann“, betont Siemes. Das bedeutet: bis Ende Juni 2022. „Ebenso haben in Auftrag gegebene Boden-, Altlasten- und Entwässerungsgutachten zu keinen problematischen Ergebnissen geführt.“

Sperrpause für April 2021 beantragt

Im vergangenen Monat hat die Stadt zudem den Antrag für Sperrpausen gestellt. Die sind nötig, um die neue Radfahrer- und Fußgängerbrücke, die zuerst neben dem Bahnhofsgelände gebaut wird, an ihren Platz zu heben.

Die Stadt möchte daher Sperrpausen für April 2021. Das muss das Eisenbahnbundesamt nun genehmigen - und es wird erfahrungsgemäß mindestens sechs Monate dauern, bis von dort eine Rückmeldung kommt, so die Einschätzung der Verwaltung.

Förderbescheid soll im Juli kommen

Daneben erwartet die Stadt für Juli von der Bezirksregierung den Förderbescheid für das Bahnhofsprojekt. Ohne die millionenschweren Gelder des Landes aus einem Topf für kommunalen Klimaschutz wäre der Komplett-Umbau nicht finanzierbar. „Für Ende des Jahres wird ein weiterer Förderbescheid für den Bau des Fahrradparkhauses seitens des Nahverkehrsverband Westfalen-Lippe erwartet“, ergänzt Siemes.

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