Bürgermeisterin muss Sondersitzung einberufen
Stadtrat überprüft DGB-Hausverbot

Dülmen. Sowohl die Dülmener SPD als auch die Linke haben sich öffentlich gegen den von der Stadt verhängten Ausschluss des DGB aus der Alten Sparkasse ausgesprochen.

Dienstag, 09.04.2019, 18:45 Uhr aktualisiert: 09.04.2019, 18:50 Uhr
Ob auch in diesem Jahr ein Mai-Empfang des DGB in der Alten Sparkasse möglich ist, ist äußerst fraglich.
Ob auch in diesem Jahr ein Mai-Empfang des DGB in der Alten Sparkasse möglich ist, ist äußerst fraglich. Foto: mm

Während die SPD das Thema allerdings erst in der nächsten Sitzungsstaffel - also nach dem geplanten Mai-Empfang am 30. April - diskutieren will, beantragen die Linken eine Sondersitzung der Stadtverordneten noch vor dem angedachten Termin „um wieder zum Kern, dem alleinigen Ausschluss von Parteien, Wählergruppen und Einzelbewerberinnen und -bewerbern, zurückzukehren“, heißt es in einem Schreiben der Ratsfraktion an die Bürgermeisterin. „Wir werden nun gemäß unserer Satzung so schnell wie möglich eine Stadtverordnetenversammlung einberufen und hoffen, dass es noch vor den Osterferien klappt“, erklärt Stadtsprecherin Nina Wischeloh.

(Weitere Berichterstattung zum Thema in der Mittwochs-Printausgabe sowie im E-Paper.)

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6532034?categorypath=%2F2%2F62%2F798625%2F819647%2F
Nachrichten-Ticker