Überquellende Papierkörbe und Scherben auf den Straßen
Müll-Problem noch nicht im Griff

Dülmen. Dorothee Timpte spaziert häufig durch die Dülmener Innenstadt. Schon, weil sie ihren Hund regelmäßig Gassi führen muss. Doch bereits seit Oktober vergangenen Jahres sind diese Spaziergänge alles andere als schön.

Montag, 08.04.2019, 18:46 Uhr aktualisiert: 08.04.2019, 19:00 Uhr
So sieht es in der Innenstadt immer noch häufig aus: Der Müll wird nicht entsorgt.
So sieht es in der Innenstadt immer noch häufig aus: Der Müll wird nicht entsorgt. Foto: Dorothee Timpte

Überquellende Mülleimer, aus denen der Abfall schon wieder herausfällt, fehlende Hundekot-Beutel, achtlos weggeworfene Dinge. Die Dülmenerin hat sich schon mehrfach an die Stadt gewandt und auch Fotos eingereicht. Geschehen sei seither - nichts. „Gerade heute bin ich durch den Stadtpark an den Wiesen gelaufen und muss sagen, es graut mir langsam“, schreibt sie am Montag an die DZ. Überall Scherben und Dreck, für ihren Hund sei das sogar gefährlich.

Warum klappt es immer noch nicht mit dem Partner, der bis April 2018 offenbar einwandfrei mit der Stadt zusammengearbeitet hatte? Im Dezember hatte sich bei ersten Beschwerden sogar Bürgermeisterin Stremlau eingeschaltet.

„Wir sind im ständigen Austausch mit der beauftragten Fachfirma“, erklärt Stadtsprecherin Nina Wischeloh nun auf DZ-Anfrage. Seit Mitte März seien drei Mitarbeiter (nicht alle in Vollzeit) für die Leerung der Müllbehälter im Einsatz. Allerdings sei es nicht ganz leicht, diese Stellen zu besetzen. „Bürgerbeschwerden hat es in den letzten Wochen bei uns keine mehr gegeben, es wurden jedoch seitens der Mitarbeiter der Verwaltung drei Standorte pro Woche als überfüllt gemeldet“, ergänzt Wischeloh.

(Den kompletten Bericht lesen Sie in der Dienstags-Printausgabe der Dülmener Zeitung sowie im E-Paper.)

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