Nach mehr als 50 Jahren Planung
Bau der Südumgehung startet

Dülmen. Welche Worte beim ersten Spatenstich zur Südumgehung am häufigsten verwendet wurden? „Großer Dank“ und „Langer Atem“ dürften das wohl gewesen sein.

Mittwoch, 03.04.2019, 19:00 Uhr
Nach mehr als 50 Jahren Planung: Bau der Südumgehung startet
Den offiziell ersten Spatenstich für den ersten Abschnitt der Südumgehung übernahmen Vertreter von Stadt, Kreis und Politik. Foto: Kerstan

 „Ganze Heerscharen von Bürgermeistern, Stadtdirektoren, Landräten, Kreisdirektoren und Ratsmitgliedern haben sich damit befasst“, stellte etwa Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr fest. Und Bauausschuss-Vorsitzender Klaus-Viktor Kleerbaum, Jahrgang 1956, erinnerte sich daran, dass schon sein Vater sich als Politiker mit dem Bau beschäftigt hatte.

Doch mehr als 50 Jahre nach den ersten Planungen war es am Mittwoch so weit: Mit dem ersten Spatenstich startete offiziell der Bau der Dülmener Südumgehung. Rund ein Jahr soll es dauern, bis die neue Straße fertig ist. Sie wird dann Lüdinghauser Straße und Mühlenweg verbinden und führt durch die bereits vor Jahren gebaute Unterführung.

Sowohl Landrat als auch Bürgermeisterin Lisa Stremlau blickten auf die jahrzehntelange Planungsphase. Beide erinnerten auch an das Risiko, das die Stadt einging, als sie für den Bau der Brücke finanziell in Vorleistung ging. „Wir wurden schon als sehr mutig bezeichnet, es hat sich aber gelohnt“, betonte Stremlau.

Sieben Fakten rund um den Bau der Südumgehung finden Sie in der DZ-Ausgabe von Mittwoch, Print und E-Paper.

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