„Es geht um unsere Zukunft“
Dülmener Schüler haben klare Meinung zu den Klima-Demos

Bunte Schilder sieht man im Moment regelmäßig freitags vor den Rathäusern großer Städte. Es ist die Aktion „Fridays for Future“, die viele Schüler zum Demonstrieren anregt. Seitdem wird viel darüber gesprochen. Sogar Kanzlerin Angela Merkel ließ lobende Worte verlauten. Andere Politiker sind weniger begeistert, da die Demos während der Schulzeit stattfinden. In den meisten Schulen Dülmens werden sie gar nicht thematisiert.

Freitag, 15.03.2019, 18:45 Uhr
Die Schilder der Schüler bei einer Klimaschutz-Demonstration zeigen die Ängste und Sorgen der jungen Teilnehmer.
Die Schilder der Schüler bei einer Klimaschutz-Demonstration zeigen die Ängste und Sorgen der jungen Teilnehmer. Foto: dpa

So erklärt beispielsweise Nicole Hashemian, Schulleiterin der Marien-Realschule: „Nachhaltigkeit wird in unseren naturwissenschaftlichen Fächern generell eingebunden. Das Thema Klimaschutz im Kontext der aktuellen Schülerproteste nehmen wir allerdings nicht explizit durch.“ Und der Schulleiter des Privaten Gymnasiums Schloss Buldern, Wolfgang Keßler, ließ durch das Sekretariat ausrichten: „Diese Protestaktionen werden in keinem unserer Fächer und Kurse diskutiert.“

Eine Ausnahme ist allerdings das Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium. Die Schüler des Leistungskurses Sozialwissenschaften/Wirtschaft der Q1, die knapp ein Jahr vor dem Abitur stehen, beschäftigen sich schon seit geraumer Zeit intensiver mit dem Thema Klimaschutz und Nachhaltigkeit. DZ-Mitarbeiterin Beena Shaikh wurde zu einem Gespräch über die Freitagsdemonstrationen eingeladen, in dem die Schüler gern dazu bereit waren, Fragen zu der aktuellen Lage zu beantworten. Allerdings möchten sie bewusst nicht namentlich genannt werden.

Die Proteste nach Thunbergs Vorbild finden die Jugendlichen grundsätzlich sehr gut. „Gerade wir haben das Recht etwas zu sagen“, heißt es aus dem Klassenverband. „Denn es geht um unsere Zukunft. Wir machen uns große Sorgen, wie diese aussieht, wenn jetzt nichts unternommen wird.“

Der weitere Verlauf des Gesprächs und noch mehr zum Thema, lesen Sie morgen in der DZ und im E-Paper.

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