Vereine und Nachbarschaften im Sammeleinsatz für den Umweltschutz
Dülmen sucht den Wohlstandsmüll

Dülmen. „Erst die Hände waschen, dann zum Essen“, gab Sven Pfropfreis von der Leitung der Kinderfeuerwehr das Kommando. Und der Appell machte durchaus Sinn, denn das Team des Feuerwehr-Nachwuchses hatte am Samstag wie knapp 40 andere Gruppen einen dreistündigen Einsatz bei „Sauberes Dülmen“ absolviert. Was die kleinen Feuerwehrleute im Vorpark und im Schlosspark gefunden hatten, waren nicht nur entsorgte Verpackungen und Flaschen, denn sie sammelten mit ihren Greifzangen und Schutzhandschuhen auch Spritzbesteck auf, das ganz sicher nicht auf einen Spielplatz gehört.

Sonntag, 10.03.2019, 18:09 Uhr aktualisiert: 10.03.2019, 18:29 Uhr
Vereine und Nachbarschaften im Sammeleinsatz für den Umweltschutz: Dülmen sucht den Wohlstandsmüll
Auch einen Türrahmen fanden die Dernekämper Schützen am Samstag in der Nähe von Visbeck. Foto: Stief

Säckeweise wurde der Müll am Samstagmittag von den freiwilligen Helfern auf dem Parkplatz des Schulzentrums angeliefert und die etwa 50 Nachwuchskicker der DJK Dülmen um Daniel Kau und Jürgen Hülsheger hatten rund um das benachbarte Sportzentrum Süd ganze Arbeit geleistet. „Zum Glück war unsere Ausbeute nicht ganz so groß“, so Kau, der aktuell ein etwas geschärfteres Umweltbewusstsein der Dülmener beobachtet hat. Das hatten auch Reinhild Kluthe von der Stabsstelle Umweltschutz und der zuständige Dezernent Markus Mönter bei ihrer Tour durch die Reinigungs-Reviere festgestellt. „Wir haben unterwegs ein junges Mädchen mit ihrem Opa beim Müllsammeln getroffen und für die Kleine war klar, dass sie Umweltschützerin werden will.“

Dass es in Sachen Umweltbewusstsein noch Nachholbedarf gibt, haben Revierpächter Winfried Schüller vom Kirchspiel III und die Börnster Schützen festgestellt: „Gerade am Straßenrand der Landstraße 600 ist der Randstreifen übersät mit Kaffee-to-go-Bechern und Verpackungen von Mc Donalds.“ Auch Matratzen und Autoreifen, die schon Moos angesetzt hatten, landeten in den Müllsäcken der Helfer.

Mehr zum Thema in der Printausgabe und dem E-Paper der DZ am Montag.

Sauberes Dülmen

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  • Foto: Stief, Wübbelt, privat
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