Ausstellung mit Werken Otto Kirschneits
Auftragsarbeiten von Verwandten

Dülmen. 39 Jahre nach seinem Tod wurde jetzt eine Ausstellung mit Bildern des Wahl-Dülmeners Otto Kirschneit in der Arthothek eröffnet. Es ist die erste Ausstellung mit Bildern von Kirschneit, der in seiner Freizeit seinem Hobby der Malerei nachging.

Montag, 04.03.2019, 15:05 Uhr aktualisiert: 04.03.2019, 15:10 Uhr
Ausstellung  mit Werken Otto Kirschneits: Auftragsarbeiten von Verwandten
Bilder von Otto Kirschneit sind derzeit in der Artothek Münsterland ausgestellt. Leihgaben weiterer Werke des Malers sind willkommen. Foto: Horst Legler

Bei der Eröffnung der Vernissage erinnert sich Kirschneits ältester Sohn Alfons an seine Kindheit. „Das Wohnzimmer war wie überall die gute Stube, die nur zu Feiertagen und bei hohen Besuchen genutzt wurde. In unserer Wohnküche, etwa 15 Quadratmeter, spielte sich deshalb das gesamte Familienleben ab. Hier saß unser Vater vor der Staffelei und malte. Es roch immer nach Terpentin, Ölfarbe und Firnis. Er malte für sich allein, der Fachwelt völlig unbekannt.“

Meistens handelte es sich bei den Gemälden um Auftragsarbeiten von Verwandten oder Bekannten, die mit einer Vorlage in Form eines Kalenderblattes oder einer Postkarte zu ihm kamen. Natürlich malte er auch für die Familie. Diese Bilder sind daran zu erkennen, dass sie nicht signiert sind.

Übrigens: Eine Dülmenerin stellte ihren echten Kirschneit (ein Bergmotiv) für die Dauer der Ausstellung zur Verfügung.

Ausführliche Berichterstattung in der Dienstagsausgabe der DZ (Print und E-Paper).

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