Stadtverwaltung legt Konzepte zur Fußgängerzone vor
Vorfahrt für Fußgänger

Dülmen. Wie kann Dülmens Innenstadt gleichermaßen für Fußgänger und Auto fahrende Kunden attraktiv bleiben und wie kann dabei zugleich ausreichender Parkraum erhalten werden? Mit der Erweiterung der bestehenden Fußgängerzone beschäftigen sich Politik und Verwaltung bereits seit mehreren Jahren, jetzt legt die Stadt ein Zwischenergebnis mit drei möglichen Zukunftsvarianten vor. Jede der drei Varianten sieht eine Ausweitung der bestehenden Fußgängerzone vor.

Montag, 04.03.2019, 18:23 Uhr aktualisiert: 04.03.2019, 19:21 Uhr
In der Kerninnenstadt gibt es viele Bereiche, die für Autos und Fußgänger frei sind. Das führt naturgemäß zu Konflikten. Die Stadt will die Fußgängerzone ausweiten und legt jetzt ein Konzept vor, das mehr Räume für die Fußgänger reserviert.
In der Kerninnenstadt gibt es viele Bereiche, die für Autos und Fußgänger frei sind. Das führt naturgemäß zu Konflikten. Die Stadt will die Fußgängerzone ausweiten und legt jetzt ein Konzept vor, das mehr Räume für die Fußgänger reserviert. Foto: mm

Damit stehen die Vorschläge in deutlicher Opposition zu den Überlegungen der Viktor-Kaufmannschaft, die - wie berichtet - erhebliche Bedenken gegen eine Ausweitung der Dülmener Fußgängerzone hat. Insbesondere mit Blick auf die Erreichbarkeit der Geschäfte und des Wegfalls von Parkplätzen präferiert die Kaufmannschaft eine eigene Lösung. Die hat sie allerdings bislang nicht öffentlich zur Diskussion gestellt.

Die Vorschläge der Stadt:

Variante 1 macht die Tibergasse zur Fußgängerzone, sperrt die Tiberstraße zwischen Borkener Straße und Bärenstiege und auch den Westring zwischen dem neuen Stadtplatz und Bärenstiege für den motorisierten Verkehr. Zusätzliche Fußgängerzone: 350 Meter.

Variante 2 sieht ebenfalls die Sperrung der Tibergasse vor, will die Tiberstraße aber nur noch auf dem Teilstück zwischen Tiefgarage Ahlert und Bäckerei Ebbing sperren. Auch der Westring soll gesperrt werden, allerdings nur zwischen Stadtplatz und Spielwaren Greiving. Zusätzliche Fußgängerzone: 185 Meter.

Variante 3 sieht lediglich eine autofreie Achse zwischen Marktplatz und Stadtplatz vor. Hierbei würde die Tibergasse gesperrt und in den Kreuzungsbereichen eine zusätzliche Verkehrsberuhigung (Vorrang für Fußgänger) vorgenommen. Dadurch würden nur etwa 60 Meter neue Fußgängerzone geschaffen.

Diese drei Varianten werden dem Wirtschaftsförderungsausschuss am Mittwoch, 13. März, ab 17.15 Uhr im Rathaus vorgestellt.

(Mehr zum Thema bringt die DZ am Dienstag in der Printausgabe und im E-Paper.)

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