Städtebaulicher Entwurf „Auf dem Bleck“ bei Bürgerversammlung vorgestellt
Neues Wohnen in Dülmens Süden

Dülmen. 50 interessierte Bürger nahmen in der Grundschule Dernekamp an der Bürgerversammlung zur Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 184 „Auf dem Bleck, Teil I, Teilbereich A“ teil. Die Planung betrifft eine etwa fünf Hektar große Fläche im Südosten Dülmens. Vorgesehen ist nach den Plänen ein neues Wohngebiet, das an die Wohnbebauung südwestlich der „Blumensiedlung“ im Bereich der Dahlienstraße anschließt.

Montag, 18.02.2019, 18:30 Uhr aktualisiert: 18.02.2019, 18:40 Uhr
Städtebaulicher Entwurf „Auf dem Bleck“ bei Bürgerversammlung vorgestellt: Neues Wohnen in Dülmens Süden
Die ersten Entwürfe für das neue Wohngebiet, das sich an die Dahlienstraße anschließt, wurden jetzt bei einer Bürgerversammlung in der Grundschule Dernekamp vorgestellt. Foto: Stadt Dülmen

Nach dem aktuellen Entwurf, der im Rahmen der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung vorgestellt wurde, sind dort 50 Baugrundstücke vorgesehen. Im Fokus bei der Versammlung standen das städtebauliche Konzept, die Erschließung, eine mögliche Bebauung und Grundstücksgrößen.

Astrid Wiechers (Fachbereichsleiterin Stadtentwicklung) und Marius Kather (Verbindliche Bauleitplanung) erläuterten in der Versammlung den weiteren Verlauf des Bebauungsplanverfahrens. Nach der Konkretisierung und Überarbeitung des städtebaulichen Entwurfs erfolgt die Abstimmung der Planinhalte mit den Fachbereichen und den Trägern der öffentlichen Belange. Nach der Erarbeitung des Bebauungsplanentwurfs soll voraussichtlich im Sommer der Entwurfsbeschluss mit Planoffenlage und erneuter Bürgerbeteiligung gefasst werden.

Der weitere Zeitplan sieht dann im Frühjahr 2020 den Satzungsbeschluss vor, zum gleichen Zeitpunkt sollen auch die archäologischen Grabungen abgeschlossen sein. Die Vergabe der Grundstücke erfolgt dann durch das Grundstücksmanagement der Stadt Dülmen, entsprechende Interessentenlisten werden dort ebenfalls geführt. Ebenfalls noch im kommenden Jahr sollen die Vergabekriterien, der Verkaufspreis und sonstige allgemeine Verkaufskonditionen durch den Ausschuss für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung beschlossen werden. Damit wäre dann auch freie Fahrt für die Bewerbungsphase und den Verkauf der Grundstücke.

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