Kooperationsvertrag zwischen Bücherei und Annette-Gymnasium
Fit für die Uni-Bibliothek

Dülmen. Nachdem es immer mal wieder eine Zusammenarbeit zwischen der Stadtbücherei und dem Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium gegeben hat, wurde am Donnertag nun ein offizieller Kooperationsvertrag der beiden Institutionen unterschrieben.

Donnerstag, 07.02.2019, 18:00 Uhr aktualisiert: 07.02.2019, 19:17 Uhr
Kooperationsvertrag zwischen Bücherei und Annette-Gymnasium: Fit für die Uni-Bibliothek
Büchereileiterin Petra Toppmöller (l.) und Schulleiterin Ursula Ellenbracht unterzeichnen am Donnerstagnachmittag den Kooperationsvertrag. Foto: Shaikh

„So können wir sicherstellen, dass die Bibliothek fester Bestandteil des Schulalltags bleibt“, betonen Büchereileiterin Petra Toppmöller und Schulleiterin Ursula Ellenbracht. „Bisher war die Kooperation nicht schriftlich fixiert und wurde daher mehr nebenbei organisiert. Sie war dadurch nicht systematisch und regelmäßig garantierbar“, erläutern sie weiter. Dies ändere sich nun. „Wir stellen mit dem Vertrag sicher, dass auch im Falle einer Änderung des aktuellen Personals die Bibliothek weiterhin als außerschulischer Lernort genutzt wird“, freut sich Toppmöller.

Angebote für Schüler aller Jahrgänge seien bereits vorhanden. „In der fünften Klasse starten wir mit einer Büchereieinführung, damit die Kinder lernen, sich zurechtzufinden“, erzählt die Büchereileitung. Eine bunte Palette an Trainings und Förderungsprojekten gebe es, die sich rund um Bücher, aber auch um Neue Medien drehen. „Die Aufgaben der Bücherei sind in den letzten Jahren vielfältiger geworden. Darauf müssen reagieren.“

Und das scheint gut gelungen zu sein. „Die Angebote werden von allen Schülern gut angenommen“, berichtet Ellenbracht. „Die Bibliothek als Lernort außerhalb der Schule lockt auch mit seinem Wohlfühlcharakter.“ Besonders die Leseabende mit Büchereimitarbeiterin Margret Boch seien äußerst beliebt. „In Zukunft werden wir die Abende getrennt für Jungen und Mädchen veranstalten“, berichtet diese. „So können wir noch mehr auf die Wünsche der Kinder eingehen.“

Auch die älteren Schüler kommen nicht zu kurz. „Sie bekommen Unterstützung bei ihren Facharbeiten und Hilfe in erster Literatur-Recherche“, betont Ellenbracht. Man ist sich einig: Das ist eine gute Übung für das spätere Lernen an der Universität. Zukünftige Studenten seien so nicht völlig hilflos in den großen Bibliotheken der Universitäten.

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