Diskussionsrunde zur Zukunft Hausdülmens
Echter Boom bei der Grundschule

Hausdülmen. Um die Zukunft Hausdülmens ging es an Dienstagabend bei der Diskussionrunde, zu der der CDU-Ortsverbandsvorsitzende Florian Hoffmann eingeladen hatte. Mit Mittelpunkt bei der gut besuchten Runde standen dabei die Themenbereiche Familie und Kinder, Infrastruktur und Verkehr sowie das Wohnen in Hausdülmen.

Mittwoch, 30.01.2019, 17:52 Uhr aktualisiert: 30.01.2019, 18:47 Uhr
Diskussionsrunde zur Zukunft Hausdülmens: Echter Boom bei der Grundschule
Ortsvorsteherin Gabriele Sondermann und der CDU-Ortsverbandsvorsitzende Florian Hoffmann sammelten die Vorschläge aus dem Saal. Foto: Stief

„Die Vorschläge heute aus der Runde wollen wir als Arbeitsgrundlage mitnehmen und es können auch Ideen genannt werden, die ähnlich utopisch klingen wie vor zehn Jahren das Thema Glasfaser“, so Sondermann. Teilweise besorgniserregend nannten Elternvertreter die morgendliche Verkehrssituation an der Grundschule, gefordert wurden zum Thema Verkehrssicherheit auch ein Zebrastreifen an der Borkenbergestraße und ein Kreisverkehr am Ortsausgang an der L551.

Gelohnt hätte sich der neue Radweg an der Halterner Straße. „Die fehlenden Markierungen sollen jetzt im Frühjahr aufgebracht werden, damit der Weg nicht weiter zugeparkt wird“, informierte Sondermann. Noch warten müssten Radfahrer auf den Ausbau des Weges Richtung Borkenberge, der in zwei Jahren vorgesehen ist. Ein Dorn ist vielen Anwohnern der Lkw-Verkehr auf der Borkenbergestraße, die von vielen Brummi-Fahrern als Abkürzung genutzt wird. Eine Verbesserung der Situation dürfte sich wohl erst mit der Fertigstellung der Südumgebung einstellen. Eine bessere Anbindung von Hausdülmen an die Innenstadt habe sich durch den neuen Bürgerbus ergeben. „Die Auswertung der Monate Oktober bis Dezember hat ergeben, dass der Bus monatlich von 380 bis 430 Fahrgästen genutzt wird und das ist für den Anfang nicht schlecht. Besonders oft sind der Bahnhof und das Krankenhaus Ziel der Fahrten“, so Sondermann.

Unbegründet sei die Sorge, dass der Schulstandort Hausdülmen gefährdet ist. „Im Gegenteil boomt die Grundschule und es kommen sogar viele Schüler aus Dülmen zu uns“, nannte Hoffmann ein besonderes Phänomen. Vor dem Ausbau hätte der damalige Schulentwicklungsplan die 1,5-Zügigkeit vorgesehen, doch auch bei der Zweizügigkeit sind die acht Klassen- und Nebenräume ausreichend. Die geforderten Sanitäranlagen seien ebenfalls realisiert worden und das Erdgeschoss ist zudem behindertengerecht.

Weiterhin auf der Agenda stand das Thema „Nahversorgung“, das schon bei der Bürgerversammlung im Herbst 2017 für Diskussionsstoff gesorgt hatte. Inzwischen hat der bestehende Bäcker und Einzelhändler einen Nachfolger gefunden, der sogar einmal wöchentlich einen Lieferservice anbietet.

Mehr zum Thema in der Printausgabe  und dem E-Paper der DZ am Donnerstag.

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