Vor einem Jahr wütete der Orkan über Dülmen
Friederike auf der Spur

Dülmen. Gut ein Jahr ist es her, dass der Orkan Friederike über Dülmen zog und dort eine Spur der Verwüstung hinterließ. Klaus Benze, Förster beim Regionalforstamt Münsterland, ist für die Privatwälder in Dülmen zuständig und koordiniert seit über einem Jahr die Aufräumarbeiten.

Dienstag, 22.01.2019, 18:48 Uhr aktualisiert: 22.01.2019, 18:50 Uhr
Vor einem Jahr wütete der Orkan über Dülmen: Friederike auf der Spur
Foto: Beena Shaikh

„Die Aufarbeitung der Sturmschäden lief in den Dülmener Wäldern unterschiedlich schnell“, erklärt er. „Ich habe erst seit Dezember Unternehmer, die dies im großen Stile erledigen können. Daher bin ich gegebenenfalls noch bis ins späte Frühjahr hinein damit beschäftigt.“ Andere Forstbetriebe seien schon weiter fortgeschritten, berichtet der Förster. „Aber ganz fertig ist meines Wissens noch keiner.“

Auch im Wildpark des Herzogs von Croy ist die Beseitigung der Schäden noch lange nicht abgeschlossen. „Unser Forstbetrieb ist auf die Witterung und die Hilfe von speziellen Unternehmen angewiesen. Da diese auch an vielen anderen Stellen im Einsatz sind, kann es noch einige Zeit dauern, bis hier die Arbeiten abgeschlossen sein werden“, erläutert Förster Thomas Rövekamp. Langfristig soll nun aufgeforstet werden. „Wir haben den Plan, stabile Mischbestände zu pflanzen, um die instabilen Fichten stützen zu können. Damit wollen wir versuchen, so eine Katastrophe, wie sie im vergangenen Jahr geschehen ist, weitestgehend zu verhindern. Außerdem bleibt man so als Wirtschaftsbetrieb immer aktuell und kann auf dem Markt langfristig bestehen“, betont der Förster.

Doch was passiert mit den Tausenden Festmetern Holz, die Friederike auf die Waldböden befördert hat? Mehr zum Thema in der Mittwochsausgabe der DZ und im E-Paper.

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