Nach 35 Jahren kandidiert Helmut Tissen nicht mehr als Vorsitzender
Ralf Brinkschulte führt Kolping an

Buldern. Das Pfarrheim in Buldern war am Sonntagmorgen gut gefüllt. Die Kolpingfamilie Buldern hatte zur Mitgliederversammlung geladen. An diesem Morgen standen Wahlen an, die eine neue Ära einleiten: Nach 35 Jahren trat Helmut Tissen nicht erneut als Vorsitzender an. Als erster Vorsitzender begrüßte er zu Beginn noch die Anwesenden, doch als „Bruder Helmut“ ging er später heim.

Montag, 21.01.2019, 17:48 Uhr aktualisiert: 21.01.2019, 17:56 Uhr
Nach 35 Jahren kandidiert Helmut Tissen nicht mehr als Vorsitzender: Ralf Brinkschulte führt Kolping an
Die Kolpingfamilie Buldern präsentiert ihren neuen Vorstand (v.l.): Carola Goschütz, Ralf Brinkschulte, Sohel Shajahan, Natascha Bommes, Theo Leeners, Ulrike Brockkötter, Lukas Reddemann, Anne Tissen und Ludger Wentingmann. Foto: Wübbelt

Doch zunächst gab es einen Rückblick auf das vergangene Jahr: Zahlreiche Aktivitäten gab es bei der Kolpingsfamilie Buldern, wie Karola Goschütz und Tissen berichteten. Anschließend folgte von Theo Leeners der Kassenbericht, der von den Kassenprüfern Hans Witten und Lina Olbrich als sehr gut bescheinigt wurde.

Im weiteren Verlauf folgte die Verabschiedung von drei Vorstandsmitgliedern. Die Beisitzerinnen Monika Dreike (Internetauftritt) und Daniela Große Verspohl (Familie und Kinder) waren lange Zeit in dem Gremium tätig gewesen und bleiben auch weiterhin in der Kolpingfamilie. Mit Ulrike Twiehoff verließ zudem die zweite Vorsitzende den Vorstand. „Sie musste mich nicht oft vertreten, aber es war gut sie neben mir zu wissen“, betonte Helmut Tissen. Er überreichte Monika Dreike eine Tüte mit fair gehandelten Produkten. Den anderen beiden werde er diese Präsente persönlich bringen, da Große Verspohl und Twiehoff leider nicht an der Versammlung teilnehmen konnten.
Vor den Wahlen blickte Tissen zunächst noch einmal auf seinen Werdegang bei der Kolpingsfamilie zurück. Er gehörte zu den 28 Personen, die die Kolpingfamilie Buldern, die eingeschlafen war, in den 80er-Jahren neu aufleben ließen. Schon 1985 gab es die erste Mitgliederversammlung. Tissen kam rasch in den Vorstand. Zunächst als Beisitzer, dann als Schriftführer und im Jahr 2000 übernahm er den Vorsitz. „Dem neuen Vorstand gelten meine uneingeschränkten Wünsche und ich stehe euch immer zur Seite“, versprach er.

Mehr zur Versammlung in der Dienstagsausgabe der DZ in Printausgabe und E-Paper.

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