Vampire und Untote in Buldern
Gruseliges Schloss

Buldern (wüb). Dichter Nebel quillt aus dem Torbogen des Schlosses Buldern in den Innenhof. Grelle rhythmische Farbblitze erhellen das Dunkel. Das kann nur eines bedeuten: Die Oberstufenschüler der privaten Gymnasien lehren die Viertklässler das Fürchten.

Sonntag, 20.01.2019, 18:15 Uhr aktualisiert: 20.01.2019, 23:32 Uhr
Vampire und Untote in Buldern: Gruseliges Schloss
Nur mit einem Hexensüppchen konnte man den Vampir von seinem Biss abhalten. Foto: Wübbelt

Unter Leitung von Bettina Besta und Julia Kozielski haben die beiden Literaturkurse für die Grundschüler aus der Umgebung einen Parcours durch das Schloss vorbereitet. In einem Nebengebäude werden die Jungen und Mädchen mit ihren Eltern von zwei Mönchen begrüßt.

In Kleingruppen von einer lieben Hexe begleitet, gehen die Kinder zum Speisesaal, wo sie von der Baronin von Schlomberg in Empfang genommen werden. Von ihr erfahren die Viertklässler die zu lösende Aufgabe: Eine Kiste mit Zaubersalz gilt es zu finden, das alle Bewohner von dem Fluch befreien kann.

Ihr nach Unsterblichkeit gieriger Gatte hat vor 500 Jahren ein Experiment gewagt und seitdem kann keiner mehr den Ort verlassen. Dass der Weg nicht leicht wird, bemerken alle beim Betreten des nächsten Raumes. Dort wartet eine junge Frau, die seit der Zeit als Vampir auf dem Schloss von Ratten und Mäusen ernährt. Sie freut sich sehr über das Frischfleisch und die Kinder werden gerade noch vom Koch gerettet, der aus der Küche stürmt und ihr ein leckeres Süppchen verspricht.

Die ganze schaurige Wahrheit erfahren DZ-Leser am Montag in Printausgabe und E-Paper.

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