Was die Stadt an Parkgebühren einnimmt
Knöllchen bringen 135.000 Euro

Dülmen. 30 Minuten Parken mit Parkschein kosten in der Dülmener Innenstadt 50 Cent. Für je weitere drei Minuten müssen fünf Cent extra oben drauf bezahlt werden. Und am Ende des Jahres ist so eine sechsstellige Summe zusammengekommen: Rund 328.400 Euro hat die Stadt Dülmen im vergangenen Jahr an Parkgebühren eingenommen.

Mittwoch, 16.01.2019, 18:48 Uhr aktualisiert: 16.01.2019, 18:50 Uhr
Was die Stadt an Parkgebühren einnimmt: Knöllchen bringen 135.000 Euro
Am Parkplatz Nonnengasse wird nicht nur der Parkschein-Automat genutzt. Gerade hier läuft auch das Bezahlen per Handy gut. Foto: Kerstan

Circa 1600 Parkplätze gibt es im Innenstadtbereich, hatten die Verfasser des im vergangenen Jahr vorgestellten Nahmobilitätskonzepts zusammengezählt. Etwa die Hälfte davon ist bewirtschaftet. Nicht mit eingerechnet wurden private Stellflächen wie das frühere Gecko-Gelände an der Coesfelder Straße. Wenig überraschend ergaben die Zählungen der Experten, die einen Tag mal genauer unter die Lupe nahmen, dass die Parkplätze am meisten in der Zeit von 10 bis 12 Uhr besetzt sind, dann sind über 80 Prozent der Stellflächen belegt. Zwischen 6 und 8 Uhr sind es hingegen nur etwas über 25 Prozent. Am späten Nachmittag (16 bis 18 Uhr) liegt die Auslastung bei gut 65 Prozent, abends von 20 bis 22 Uhr sind es noch 35 Prozent.
Doch längst nicht alle Innenstadt-Besucher halten sich dabei an die geltenden Regeln. Mit Folgen: „2018 hat die Stadt Dülmen insgesamt rund 135.000 Euro durch Parkverstöße eingenommen“, erläutert André Siemes von der städtischen Pressestelle.

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