Jahresversammlung mit Spendenübergabe
Volles Programm bei Landfrauen

Dülmen. Im Merfelder Hof herrschte ausgelassene Stimmung: Die Landfrauen trafen sich hier am Samstagmorgen zur Jahreshauptversammlung. Unter ihnen auch reichlich neue Gesichter zu sehen, denn Landfrau sein, diese Idee erfährt immer mehr Zuspruch. Der Kreisverband Kreis Coesfeld zählt mittlerweile mit seinen 20 Ortsverbänden über 3000 Landfrauen. Der Ortsverband Dülmen gewann sechs neue Mitglieder dazu.

Sonntag, 13.01.2019, 19:01 Uhr aktualisiert: 13.01.2019, 21:03 Uhr
Jahresversammlung mit Spendenübergabe: Volles Programm bei Landfrauen
Neben dem Förderverein der Christophorus-Kliniken gingen auch jeweils 1000 Euro an die Werkstätten Karthaus und den Bunten Kreis Münsterland. Foto: Thüner

Nach dem Frühstück ging es dann aber an die ernsten Themen. Zum Jahresanfang gab es viel zu organisieren: Die Wahl neuer Kassenprüfer und dazu auch ein kurzer Blick auf die Ereignisse des vergangenen Jahres standen auf der Tagesordnung. Der Rückblick lief dieses Jahr sehr interaktiv ab: Der Vorstand verteilte an alle Mitglieder eine Karte zum Ausfüllen. Auf dieser gibt es drei Fragen, zum Thema Highlights, Eindrücke und Wünsche. Unter den Highlights viele Aktionen aus dem letzten Jahr: „Das Stoppelfest, das Neujahrsfrühstück oder der Cocktailabend“, so Teamsprecherin Doris Puhe. Die Anregungen, sich im Ort zu engagieren, fielen ebenfalls sehr breit aus: Vom Wunsch nach mehr Parkplätzen bis zur Imagepflege.

Die Landfrauen Dülmen legten sich mit dem Waffelverkauf auf dem Karthäuser Winterzauber ganz schön ins Zeug und konnten somit verkünden: „Es kamen reichlich Spenden zusammen, sodass wir jeweils 1000 Euro an den Förderverein der Karthaus, den Förderverein der Christophorus-Kliniken und im Februar auch an den Bunten Kreis Münsterland vergeben können.“ Vertreter der Christophorus-Kliniken und der Karthäuser Werkstätten bedankten sich recht herzlich für die Spenden und verkündeten den Verwendungszweck der Spenden: „Von den Spenden wollen wir die Pausensituation verbessern, für Konzentration sind Pausen einfach wichtig und das auch ohne Krach und störende Faktoren“, so Christoph Lowens von den Werkstätten Karthaus.

Die Christophorus-Kliniken setzen ihre Prioritäten anders: „Von der Spende wollen wir den Patienten mehr Komfort gewähren, durch eine angenehmere Gestaltung des Warteraums oder Maschinen wie ein mobiles Ultraschallgerät, welches wir uns schon durch gesammelte Spenden finanzieren konnten“, so Norbert Winkelhues vom Förderverein.

Mehr zum Thema in der Printausgabe und dem E-Paper der DZ am Montag.

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