Im Frühjahr beginnt der Straßenbau im Bereich Autobahnanschluss Nord
„Ausbau der B67n ist voll im Plan“

Dülmen. Bereits seit August 2018 entsteht zwischen Dülmen und Coesfeld, an der B474 in Welte, ein gigantisches Brückenbauwerk. Das dauert einigen aufmerksamen Beobachtern inzwischen so lange, dass sie bereits vermuten, die Bautätigkeit sei hier gänzlich eingeschlafen. Und so schießen schon Gerüchte ins Kraut, dass die Bauunternehmen wohl nicht bezahlt worden seien, oder dass möglicherweise doch noch eine Klage gegen den in der Region lang ersehnten Lückenschluss der B67n zwischen Dülmen und Reken anhängig wäre.

Freitag, 04.01.2019, 18:16 Uhr aktualisiert: 04.01.2019, 18:40 Uhr
Die Brücke, die derzeit an der B474 in Welte entsteht, ist der erste Bauabschnitt der neuen Schnellstraße.
Die Brücke, die derzeit an der B474 in Welte entsteht, ist der erste Bauabschnitt der neuen Schnellstraße. Foto: Michalak

Beides treffe nicht zu, versichert Dirk Griepenburg von Straßen NRW. „Die beauftragten Baufirmen werden alle wie vereinbart bezahlt und es gibt auch kein Klageverfahren gegen die B67n“, versichert der Leiter für die Region Münsterland.

Vielmehr liege das Brückenbauwerk ebenso wie die gesamte Baumaßnahme B67n sehr gut im Zeitplan. „Allerdings kann man von der Straße den Baufortschritt nicht ganz so gut erkennen, da sich vieles unter der Erde abspielt“, räumt Griepenburg ein. So sei ein Widerlager bereits fertiggestellt und das zweite jetzt in Angriff genommen worden.

Nach der Erteilung der Baugenehmigung für die Gesamtmaßnahme könne das Projekt B67n juristisch ohnehin nicht mehr angegriffen werden.

(Weitere Berichterstattung zum Thema in der Samstags-Printausgabe der Dülmener Zeitung sowie im E-Paper.)

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