Im Winter braucht das DRK dringend frisches Blut
Treue Spender standen Schlange

Dülmen. Ein wenig stolz ist Doris Wortmann vom Deutschen Roten Kreuz schon auf ihre Dülmener. „Machen Sie doch mal ein Foto von der Schlange an der Anmeldung, das sieht klasse aus!“, erklärt die langjährige Chefin des Dülmener Blutspende-Teams.

Freitag, 28.12.2018, 19:00 Uhr
Im Winter braucht das DRK dringend frisches Blut: Treue Spender standen Schlange
Einen halben Liter Blut für die Allgemeinheit: Dafür opfern viele Dülmener gern ihre Zeit. Foto: Michalak

Und sie hat recht: Im ländlichen Bereich ist die Bereitschaft, einen halben Liter vom eigenen Lebenssaft herzugeben, deutlich ausgeprägter als in der Großstadt. Das bestätigt auch Marianne Wüpping vom DRK-Blutspendedienst West: „Es ist doch seit vielen Jahren so, dass die Landbevölkerung die Stadtbevölkerung mit versorgt.“

Auch zum Termin am Donnerstag sind wieder viele Spendewillige in die Pestalozzischule gekommen. „Wir werden wohl so auf 200 kommen“, überschlägt Wortmann grob. Damit alles reibungslos läuft, sind drei Ärzte vor Ort und rund 30 ehrenamtliche DRK-Helfer, die für Speis und Trank sorgen, aber auch aufpassen, dass niemand aus den Latschen kippt. „Beim ersten Mal weiß man ja nie, wie jemand kreislaufmäßig klarkommt“, gibt Wortmann zu bedenken. Doch mit Schokolade, Kaffee und Strammem Max stehen genügend Energieträger bereit, damit der Körper den halben Liter Blut rasch wieder zurückgewinnen kann.

Wer Blut spenden möchte, muss erst einmal Zeit mitbringen. Nach der Anmeldung wird ein umfangreicher medizinischer Fragebogen ausgefüllt. Vorerkrankungen, regelmäßige Medikamente, Auslandsaufenthalte... „Wir wollen ja sicherstellen, dass das Blut, das wir sammeln auch bedenkenlos verwendet werden kann“, erläutert Wüpping.

Den gesamten Bericht finden Sie in der DZ-Ausgabe von Samstag, Print und E-Paper.

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