Lichter für den Frieden:
Dülmener setzen ein Zeichen für Toleranz

Dülmen. „Jedes einzelne Licht soll sagen: „Wir achten und respektieren Dich, so wie Du bist.“ So formulierte ein Schüler der Klasse 4a der Paul-Gerhardt-Schule die Idee hinter der Lichterketten-Aktion.

Donnerstag, 06.12.2018, 18:15 Uhr aktualisiert: 06.12.2018, 18:20 Uhr
Lichter für den Frieden: : Dülmener setzen ein Zeichen für Toleranz
Dülmen. Mit einer Lichterkette setzten am Donnerstagabend Kinder und Erwachsene an der Eisbahn ein Zeichen für Frieden und Toleranz. Die Idee hatte die Klasse 4a der Paul-Gerhadt-Schule. Foto: Stadt Dülmen

Zahlreiche Kinder und Eltern hatten sich gestern Abend an der Eisbahn versammelt und LED-Lichter mitgebracht. Damit setzten sie gemeinsam ein Zeichen für Toleranz, Menschenwürde und Frieden - ganz so, wie es die Idee der Viertklässler war. „Es darf nicht sein, dass Menschen aufgrund ihrer Religion oder ihres Aussehens verfolgt werden“, betonte Bürgermeisterin Lisa Stremlau. Sie berichtete dann, wie die Schüler zu ihr gekommen waren und die Idee einer Lichterkette vorgeschlagen hatten. Denn die Klasse 4a hatte vorher im Unterricht das Buch „Von allem etwas“ über Helga Becker-Leeser, die als jüdisches Mädchen in der NS-Zeit verfolgt wurde, gelesen. Auch in der 4a gebe es Schüler, die aus ihrer Heimat fliehen mussten, berichteten die Viertklässler. Längst seien diese zu Freunden geworden. „Wir wollen, dass unsere Freunde und ihre Familien sich hier wohlfühlen und auf uns zählen können“, betonten die Schüler. Drei Songs hatten sie ausgesucht, und zwar von Udo Lindenberg, Pur sowie Nenas „99 Luftballons“

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6239598?categorypath=%2F2%2F62%2F798625%2F819647%2F
Nachrichten-Ticker