Gleich drei Ausschüsse debattieren gemeinsam
Großer Bahnhof für den Bahnhof

Dülmen. Am Mittwochmorgen starteten die Rodungen nahe den Gleisen. Am Donnerstag werden Suchgräben angelegt, damit Leitungsverläufe kontrolliert werden können. Nächste Woche stehen Bodenuntersuchungen an, auch Blindgänger-Verdachtspunkte rücken dabei in den Fokus. Gespräche mit dem Kampfmittelbeseitigungsdienst stehen ebenfalls jetzt an.

Mittwoch, 05.12.2018, 19:00 Uhr
Gleich drei Ausschüsse debattieren gemeinsam: Großer Bahnhof für den Bahnhof
Die ersten Vorarbeiten für den Bahnhof-Umbau starteten am Mittwoch. Nahe der Gleise wurden Bäume und Sträucher entfernt. Foto: Kerstan

Nein, offiziell hat der Bahnhof-Umbau noch nicht begonnen, betont die Stadt. Stattdessen handele es sich um vorbereitende Arbeiten in dem Bereich, wo eines der Widerlager für die neue Brücke geplant ist. Aber der Zeitplan ist halt eng - weshalb die Arbeiten bereits jetzt laufen, noch bevor der Rat am 13. Dezember endgültig über das Bahnhof-Projekt abstimmen wird.

Wobei: „Mir ist noch kein Bürger begegnet, der gesagt hat: Das macht ihr nicht richtig“, berichtete Bürgermeisterin Lisa Stremlau am Dienstagabend in der Sondersitzung zur Bahnhof-Umgestaltung. Und auch in der Politik scheint die Unterstützung nach wie vor parteiübergreifend groß zu sein.
Gemeinsam tagten Umwelt-, Bau- und Wirtschaftsförderungsausschuss im Forum Bendix. Dirk Kuhfeld, dessen Büro die Projektsteuerung übernommen hat, stellte dabei zunächst die aktuelle Planung vor.

Marcel Matzerath, sein Büro übernimmt die Brückenplanung, erläuterte zudem, wie der neue Gleisübergang aussehen könnte. Dabei hat die Politik die Wahl zwischen einer 5,70 Meter breiten Fußgänger- und Radfahrerbrücke. Später könnten hier einmal Treppe und Aufzug zu den Gleisen angebaut werden. Alternative ist eine reine Radbrücke mit 3,50 Meter Breite - ohne Abgang-Möglichkeit. „Der klare Nachteil einer solchen Variante wäre, dass man immer noch auf die bestehende Brücke angewiesen ist“, machte Matzerath klar. Die breite Brücke dürfte damit der klare Favorit der Politik sein, zumal die Mehrkosten vergleichsweise gering sind.

Den ausführlichen Bericht, alles Wichtige zu den Kosten sowie einen Kommentar finden Sie in der DZ-Ausgabe von Donnerstag, Print und E-Paper.

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