Christoph Saatjohann über die Arbeit im Jugendamtselternbeirat
Online-Umfrage im neuen Jahr

Dülmen. Zum zweiten Mal ist Christoph Saatjohann zum Vorsitzenden des Dülmener Jugendamtselternbeirates gewählt worden. Das Gremium setzt sich zusammen aus Müttern und Vätern aus den Elternbeiräten aller Kindertageseinrichtungen und vertritt die Interessen der Kita-Kinder und ihrer Eltern gegenüber Verwaltung und Politik. Mit dem frisch gewählten Vorsitzenden sprach DZ-Redakteurin Claudia Marcy.

Dienstag, 04.12.2018, 17:26 Uhr aktualisiert: 04.12.2018, 17:29 Uhr
Christoph Saatjohann über die Arbeit im Jugendamtselternbeirat: Online-Umfrage im neuen Jahr
Christoph Saatjohann Foto: privat

Sie sind zum zweiten Mal für ein Jahr zum Vorsitzenden des Jugendamtselternbeirates gewählt worden. Haben Sie sich etwas vorgenommen für diese Zeit?
Christoph Saatjohann: Ja, da wir die Vertretung aller Eltern der Dülmener Kindergartenkinder sind, möchten wir 2019 eine dülmenweite Elternumfrage starten, um allen Eltern Gehör zu verschaffen. Voraussichtlich Anfang nächsten Jahres werden alle Eltern aufgerufen, an der Online-Befragung teilzunehmen, um den Kindergärten, den Trägern, der Verwaltung und auch der Politik ein Feedback zu geben. Eine solche Umfrage gab es schon im Jahre 2014, und nach fünf Jahren bekommen wir nun die Möglichkeit zu vergleichen, was sich in den Augen der Elternschaft verbessert hat, also was man beibehalten oder ausbauen sollte, aber auch an welchen Stellen man nachjustieren kann.
Sie nehmen als beratendes Mitglied an den Sitzungen des Jugendhilfeausschusses teil. Hat das Ihren Blick auf die politische Arbeit in Dülmen verändert?
Saatjohann: Auf jeden Fall! Vor meiner ersten Amtszeit wusste ich gar nicht genau, wie im Rat und in den Ausschüssen gearbeitet wird. Ich denke so wird es auch einer Vielzahl der Dülmener Bürger gehen. Darum möchte ich jeden ermutigen selber Teil der Politik zu werden, selbstverständlich durch aktive Teilnahme an den Wahlen. Aber daneben gibt es verschiedene Möglichkeiten. Beispielsweise sind die Rats- und Ausschusssitzungen öffentlich und die Protokolle auf der Webseite der Stadt Dülmen einsehbar. Weiterhin gibt es verschiedenste Gremien, um sich einzubringen, der Jugendamtselternbeirat ist eines davon.

Das komplette Interview gibt es in der Mittwochsausgabe der DZ in Print und E-Paper.

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