Gebühren für Abfall, Abwasser und Straßenreinigung sinken
Überschüsse entlasten Bürger

Dülmen. Gute Nachrichten aus dem Rathaus. In fast allen Fällen sinken für 2019 die Gebühren für Abfallentsorgung, Straßenreinigung und Abwasser. Dies geht aus den Gebührensatzungen hervor, die am kommenden Dienstag, 4. Dezember, im Bauausschuss verabschiedet werden sollen.

Dienstag, 27.11.2018, 18:48 Uhr aktualisiert: 27.11.2018, 18:50 Uhr
Gebühren für Abfall, Abwasser und Straßenreinigung sinken: Überschüsse entlasten Bürger
Die Gebühren für die Müllabfuhr werden im kommenden Jahr je nach Gefäß zwischen 1,65 und 2,62 Prozent sinken. Foto: Archiv

So sinken die Abfallgebühren je nach Gefäß zwischen 1,65 und 2,62 Prozent. Und das, obwohl die Verwaltung mit steigenden Kosten für die Entsorgung rechnet. Zudem fallen Kosten für einen Presswagen an, der an Samstagen im Mai und Juni auf dem Wertstoffhof zum Einsatz kommt, um Rasenschnitt zu entsorgen. Dies hatte die CDU angeregt.
Allerdings erwartet die Stadt höhere Erlöse bei Altmetall, Elektroschrott und Altpapier. Zudem werden 511.114,87 Euro aus den Rücklagen genommen. Dieses Geld stammt aus dem Überschuss von 2015 und muss spätestens in 2019 dem Gebührenzahler zugute kommen. Für 2020 rechnet die Verwaltung wieder mit höheren Gebühren.
Gleiches gilt für die Straßenreinigung. Auch hier erwartet die Stadt steigende Kosten, ist aber auch hier gezwungen, Rücklagen an den Gebührenzahler weiterzugeben. So gehen die Preise pro Gebührenmeter zwischen zehn und elf Prozent zurück.

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