Verleihung des St. Georg-Preises an Gabriele Schulze Icking
Handeln zum Wohl der Dorfgemeinschaft

Hiddingsel. 50 Gäste erlebten im kleinen mechanischen Musikmuseum die 19. Verleihung des St. Georg-Preises der Dorfgemeinschaft Hiddingsel an die neue Preisträgerin Gabriele Schulze Icking (die DZ berichtete). „Feierlich, aber keineswegs steif“ solle die Zeremonie sein, kündigte die Vorsitzende Ursula Mollenhauer an und freute sich, auch Pastor Ferdinand Hempelmann, Ortsvorsteher Hendrik Clodius und den Hiddingseler CDU-Chef Stefan Lütke Daldrup begrüßen zu dürfen.

Sonntag, 18.11.2018, 17:54 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 18.11.2018, 17:48 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Sonntag, 18.11.2018, 17:54 Uhr
Verleihung des St. Georg-Preises an Gabriele Schulze Icking: Handeln zum Wohl der Dorfgemeinschaft
Gabriele Schulze Icking (4.v..l) wurde mit dem St. Georg-Preis der Dorfgemeinschaft Hiddingsel ausgezeichnet. Foto: Bücker

Eingebettet war die Preisverleihung in das traditionelle Martinsgans-Essen, für das die gastgebende Familie Thoms in bewährter Manier gesorgt hatte. Die sich anschließende Vorstellung der Preisträgerin war dem Landfrauenverband Hiddingsel vorbehalten, aus deren Mitte Gabriele Schulze Icking stammt.

Mit einem munteren Frage- und Antwortspiel gestalteten die Landfrauen die Präsentation und „Lobhudelei“ kurzweilig. Mit der Frage „Kennst du Gaby Schulze Icking?“ wurden anwesende und offensichtlich im Vorfeld gebriefte Wegbegleiter der Preisträgerin nach gemeinsamen Erlebnissen befragt, die diese dann in kurzen humorigen Anekdoten zum Besten gaben.

So sei Schulze Icking für die Lektorin Sabine Terlau immer die allererste Adresse, wenn es darum gehe, eine Aushilfe für den Lektorendienst zu finden. Niemals würde sie ein „Nein“ hören, immer stünde die Preisträgerin bereit. Berthold Cleve schätzt Schulze Icking als Nachbarin und für die liebevolle Zubereitung der Brötchen für den Blutspendedienst. Über mehr als 30 gemeinsame Jahre im Kegelclub und damit verbundene zahlreiche Extrameilen als Fahrerin blickte Norbert Schumann zurück und schließlich wies Sabine Wünnemann aus dem Team der Landfrauen auf die 24-jährige Vorstandschaft von Schulze Icking hin, in denen sie bereits 16 Jahre lang die Position der Ersten Vorsitzenden inne hat. „Die neueste Nachricht aber ist…,“ so Wünnemann, „…dass Schulze Icking einen Preis erhalte.“

Mit viel Herzblut und weise vorausschauend habe sie die Geschicke der Landfrauen gelenkt. Flexibel, spontan und immer mit einem offenen Ohr habe sie sich mit einem ausgesprochen menschenfreundlichen Auftreten zum Wohle der Dorfgemeinschaft eingesetzt.

„Dieser Preis ist eine sichtbare Anerkennung und Bestätigung der ehrenamtlichen Leistungen und gleichermaßen Ansporn, sich weiterhin für die Gemeinschaft einzusetzen“ würdigte Mollenhauer die Bedeutung des Preises.

Mehr zum Thema in der Printausgabe und dem E-Paper der DZ am Montag.

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