Bürgerinfo zum Bahnhof-Umbau
Knapper Zeitplan, aber machbar

Dülmen. Am 30. Juni 2022 muss der neue Dülmener Bahnhof fertig sein. Das Datum ist fix, sollte die Stadt für die Umgestaltung Fördermittel aus einem Landesprogramm bekommen. Was bedeutet: Die Zeit erst zum Planen und dann zum Bauen ist knapp. Sehr knapp. „Der Zeitrahmen ist schon sehr eng.“ Aber Stand jetzt machbar, so das Urteil von Dirk Kuhfeld.

Donnerstag, 15.11.2018, 19:00 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 15.11.2018, 19:00 Uhr
Bürgerinfo zum Bahnhof-Umbau: Knapper Zeitplan, aber machbar
So könnte der Bahnhof Dülmen einmal aussehen, unter anderem mit neuer Zufahrt zur P+R-Anlage Süd und mit erweiterten Stell- und Halteflächen am Baumschulenweg. Foto: HJPplaner

Dessen Büro hatte im Auftrag der Stadt die Chancen und Risiken der Bahnhof-Umgestaltung bewertet. Die Ergebnisse stellte Kuhfeld am Mittwochabend bei einer Bürgerinfo vor. So erläuterte er, wie genau die einzelnen Phasen der Bahnhof-Umgestaltung ablaufen könnten (siehe Kasten). Besondere Herausforderung dabei: das „Bauen unter dem rollenden Rad“, also bei laufendem Bahnbetrieb. Und dann sind da noch etliche Blindgänger-Verdachtspunkte auf dem ganzen Gelände, die während der Bauphase nach und nach untersucht werden müssen.

Kuhfeld war nicht der einzige externe Experte, der zur Bürgerinfo gekommen war. Zuvor hatte Prof. Peter Jahnen Vorentwürfe etwa für Fahrradparkhaus und Bahnhofsgebäude vorgestellt. Für letzteres denkbar ist ein „großes Dach“, unter dem mehrere, unabhängig voneinander erschließbare Module untergebracht sind. Dazu zählen Kiosk/Gastronomie, beheizter Wartebereich, „robuste“ Sanitäranlagen und DB-Servicecenter. Beim Fahrradparkhaus vorstellbar ist eine robuste Stahlkonstruktion mit Holzelementen.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie in der Freitagsausgabe der Dülmener Zeitung, Print und E-Paper.

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