Polizei warnt vor raffinierten Methoden
Taschendiebe und Trickbetrüger

Dülmen. Nein, dass es eine auffällige Häufung von Taschendiebstählen in Dülmen gebe, das kann Polizeisprecher Björn Korte so nicht bestätigen. Eher liege die Statistik 2018 sogar leicht besser als im Vorjahr. Damit das so bleibt, hat die Kreispolizei nun aber eine Kampagne ins Leben gerufen, die die Wachsamkeit für Taschendiebe und Trickbetrüger erhöhen soll. Vor allem auf den bevorstehenden Weihnachtsmärkten suchen Spitzbuben ihre Opfer. „Die Täter lenken ihre Opfer häufig ab oder nutzen Momente der Unaufmerksamkeit, um sich das Portemonnaie zu greifen“, weiß Korte.

Donnerstag, 08.11.2018, 18:50 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 08.11.2018, 18:46 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Donnerstag, 08.11.2018, 18:50 Uhr
Polizei warnt vor raffinierten Methoden : Taschendiebe und Trickbetrüger
Ob am Bahnhof oder auf dem Weihnachtsmarkt: Überall, wo dichtes Gedränge herrscht, kommen auch Taschendiebe gern. Foto: dpa

Besonders dreist arbeitet ein Mann, der sich angeblich Geld wechseln lassen will. Auch auf dem Dülmener Krankenhaus-Parkplatz schlug dieser am Dienstag zu. „Diese Trickdiebe sind außerordentlich fingerfertig. Die Opfer bemerken oft erst viel später, dass beim Wechseln die großen Scheine aus der Geldbörse verschwunden sind“, erklärt Korte.

Ein 72-jähriger Dülmener stellte am Mittwoch an der Supermarktkasse in Buldern fest, dass er seinen Einkauf nicht bezahlen konnte: Sein Portemonnaie war weg. Kurz zuvor hatte ihm ein Mann den Weg blockiert - und vermutlich eiskalt zugeschnappt. Das Portemonnaie fand eine Frau später in der Nähe. Leider ohne Geld.

In der DZ-Ausgabe vom Freitag erläutert die Polizei die Tricks der Taschendiebe und wie man sich davor schützen kann. Natürlich auch im E-Paper.

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