Sonderauftrag vom Ministerpräsidenten für junge Auszubildende
Landesbücher in Gold und Silber

Dülmen. Das neue Gästebuch des Landes Nordrhein-Westfalen ist im Münsterland gebunden worden und zwar im Adolph-Kolping-Berufskolleg in Coesfeld. Buchbindermeisterin Simone Püttmann aus Dülmen hat es zusammen mit vier Auszubildenden des Buchbinderhandwerks erstellt.

Mittwoch, 07.11.2018, 18:00 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 07.11.2018, 17:55 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Mittwoch, 07.11.2018, 18:00 Uhr
Sonderauftrag vom Ministerpräsidenten für junge Auszubildende: Landesbücher in Gold und Silber
Buchbindermeisterin Simone Püttmann (l.) und drei ihrer vier jungen Helferinnen bei der Übergabe des von ihnen gebundenen Landesbuches an Ministerpräsident Armin Laschet (Mitte) in Aachen. Foto: privat

Ministerpräsident Armin Laschet war es wichtig, das neue Gästebuch von Auszubildenden des Handwerks erstellen zu lassen, erzählt Simone Püttmann, wie alles begann. Die gebürtige Dülmenerin, die Ateliers in Dülmen und Stuttgart hat und in der überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung (ÜLU) am Berufskolleg in Coesfeld tätig ist, erhielt vom Westdeutschen Handwerkskammertag (WHKT) die Bitte, diese Arbeit auszuführen. Außerdem hatte der Ministerpräsident den Wunsch, erstmals ein Landesbuch anzulegen, in dem herausragende Ereignisse der Landesgeschichte festgehalten werden.

Also zwei repräsentative Bücher mit jungen Menschen herstellen, die sich noch in der Ausbildung befinden - der Auftrag hatte es in sich, fand Simone Püttmann und sagte zu.

Die Handwerkskammer stellte ihr Johanna Weyck und Neele Kaarsemaker, zwei angehende Buchbinderinnen aus Coesfeld und Bochum zur Seite. Außerdem gehörten Zora Sophie Mette aus Düsseldorf und Melina Meier aus Kerpen-Horrem zum Team. Die Azubis waren von ihren Betrieben für eine Woche für diese Arbeiten freigestellt worden - was angesichts der Größe des Auftrags nicht allzu viel ist.

Aber das kleine Team um Simone Püttmann bekam alles hin - dank der guten Koordination der erfahrenen Buchbindermeisterin mit einem Faible für knifflige und außergewöhnliche Aufträge und dank des Engagements der jungen Nachwuchskräfte. Sie sind nicht nur außergewöhnlich begabt in ihrem Handwerk, sondern auch mit viel Liebe und Begeisterung bei der Arbeit, lobt Püttmann.

Mehr zum Thema in der Printausgabe und dem E-Paper der DZ am Donnerstag.

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