Installation im Aula-Foyer
Schattenbild beim Festival der Figuren

Dülmen. Was alles in einem Menschen stecken kann, zeigt eine verblüffende Installation mit dem Titel „Schatten über Schatten“, mit der die junge belgische Künstlerin Mia Lotta Wennmachers am Donnerstag die Besucher der Auftaktveranstaltung der Figurentheatertage überraschte.

Mittwoch, 07.11.2018, 12:40 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 02.11.2018, 18:20 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Mittwoch, 07.11.2018, 12:40 Uhr
Installation im Aula-Foyer: Schattenbild beim Festival der Figuren
Verblüffend: Das Schattenbild der belgischen Künstlerin Mia Lotta Wennmachers ist nicht das, was es zu sein scheint. Ein Blick hinter die Leinwand lohnt. Foto: Stefan Bücker

Auf die Rückseite einer transparenten Leinwand war der detailgenaue Schattenumriss einer auf einem Block sitzenden Frau projiziert. Bei einem Blick hinter die Leinwand folgte dann die Überraschung über das, was zwischen der punktförmigen Lichtquelle und der Leinwand für das Schattenbild sorgte. Denn statt der Schatten werfenden Figur einer Frau hatte Wennmachers ein scheinbares Sammelsurium unterschiedlichster Objekte so auf Metallstangen installiert und angeordnet, dass sie sich zu dem Schattenbild ergänzten.

„Wir hatten die Installation bei einem Besuch des Figurentheaters in Eupen gesehen und sofort gedacht, dass sie in unsere Thematik passt und eine Bereicherung des Rahmenprogramms sein kann“, erklärte Klaus Menning, künstlerischer Leiter der Dülmener Figurentheatertage.

Einen ausführlichen Bericht über den Auftakt der Figurentheatertage, gezeigt wurde "Babylon" von Neville Trenter, finden Sie auf der lokalen Kulturseite in der DZ-Ausgabe von Samstag, Print und E-Paper.

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