Wolfgang Weber bleibt der Schule verbunden
Kein Stundenplan - und doch viel zu tun

Dülmen. Leben nach dem Stundenplan - das ist vorbei! Wolfgang Weber, früherer Leiter des Clemens-Brentano-Gymnasiums (CBG), genießt es, seit seiner Pensionierung im Frühjahr vergangenen Jahres über seine Zeit frei verfügen zu können. Es ist ein sonniger Herbsttag und Weber ist gerade auf Gut Königsmühle in Dortmund, wo er das Gespräch mit der DZ führt.

Dienstag, 30.10.2018, 18:30 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 30.10.2018, 18:04 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Dienstag, 30.10.2018, 18:30 Uhr
Wolfgang Weber bleibt der Schule verbunden: Kein Stundenplan - und doch viel zu tun
Wolfgang Weber, früherer Schulleiter am Clemens-Brentano-Gymnasium, bringt sein fachliches und pädagogisches Wissen in vielfältiger Weise ehrenamtlich ein - hier bei einer Lehrerfortbildung Mathematik in Tadschikistan. Foto: privat

Das Gut gehört der Stiftung help and hope, die sich für benachteiligte Kinder und Jugendliche einsetzt. Weber ist ehrenamtlich in unterschiedlichen Projekten der Stiftung tätig. Jetzt, in der letzten Herbstferienwoche, arbeitet er mit Kindern, die von help and hope eingeladen worden sind, sich in der Natur als Forscher zu betätigen. Sie konnten Bodenuntersuchungen durchführen oder Holzarbeiten ausführen.

Nach seiner Pensionierung sind Weber und seine Frau zurück nach Soest gezogen. Aber der Pädagoge wollte sich nicht ganz ins Private zurückziehen, sondern seine Fähigkeiten und Kenntnisse der Gesellschaft zur Verfügung stellen. Help and hope (Deutsch: Hilfe und Hoffnung) schien ihm ideal dafür zu sein.
Als Fachmann ist Weber außerdem für den Senior Experten Service (SES) in Bonn tätig, der Fachleute zur Unterstützung von Einrichtungen ins Ausland entsendet. So war er, der vor seiner Zeit in Dülmen mehrere Jahre die deutsche Schule in Helsinki in Finnland leitete, vier Wochen in Tadschikistan im Einsatz.
Der Kontakt zu seiner alten Schule ist eng. Zu Orchester- und Theateraufführungen am CBG komme er regelmäßig nach Dülmen. Sehr schön findet er auch die CBG-Tradition, dass sich ehemalige Lehrkräfte der Schule („Und dazu zähle ich ja auch.“) treffen und gemeinsam etwas unternehmen.

Ausführliche Berichterstattung in der Mittwochsausgabe der DZ auf der Seite Sammelsurium (Print und E-Paper).

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