dümo führt Verkehrszählung durch
„Wir verantworten nur 3,5 Prozent“

Hiddingsel. Alle Kraftfahrzeuge inklusive Lkw und Motorräder, aber auch Trecker wurden am vergangenen Montag in Hiddingsel gezählt. „Wir wollten wissen, wie viel Verkehr findet in Hiddingsel statt und wie viel davon haben wir zu verantworten“, sagt Jörn Thyssen, Geschäftsführer des Wohnmobil-Anbieters dümo, der die Verkehrszählung mithilfe von CBG-Schülern hat durchführen lassen.

Freitag, 19.10.2018, 19:47 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 19.10.2018, 19:15 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Freitag, 19.10.2018, 19:47 Uhr
dümo führt Verkehrszählung durch: „Wir verantworten nur 3,5 Prozent“
Dorothee Rövekamp (l.) und Anna-Lena Klass aus der Q1 des Clemens-Brentano-Gymnasiums haben an der Aktion „Verkehrszählung in Hiddingsel“ im Auftrag der Firma dümo mitgewirkt. Hier wird am Graskamp, Ecke Hegenkamp, mit Klemmbrett, Stift und Drücker gezählt. Foto: Jürgen Primus

Am Ende ist Thyssen von den Zahlen überrascht. „Wir verantworten nur 3,5 Prozent des Verkehrs in Hiddingsel. Da hatte ich ehrlich gesagt mit mehr gerechnet.“
Denn von den 6373 Kraftfahrzeugen, die an dem Montag in Hiddingsel gezählt wurden, waren „nur“ 83 Wohnmobile. Zum Vergleich: Es wurden 108 Trecker gezählt. Der Löwenanteil lag erwartungsgemäß bei Pkw (5808), vor Lkw (210) und Motorrädern (136). Dazu kommen 26 Busse und zwei Bagger. Schulverkehr gab es am ersten Ferientag logischerweise nicht.
Rund 50 der 80 Schüler aus der Jahrgangsstufe 11 hatten mit Stift, Drücker und Klemmbrett an den Einfallstraßen in Richtung Lüdinghausen (1792 Fahrten), Dernekamp (1205), Buldern (1990) und Rödder (1174) von 7 bis 11 Uhr und von 13 bis 18 Uhr gezählt. Und in den Graskamp, wo die Firma dümo, aber auch zum Beispiel das Haus der Klaviere Gottschling ihren Firmensitz haben, wollten 212 Fahrzeuge.

Jörn Thyssen: „Ich hatte gedacht, dass bei uns vor der Haustür mehr Verkehr stattfindet.“ Der erste Herbstferien-Tag sei auf dem dümo-Gelände ein normaler Montag gewesen. „Wir hatten 14 Mietwagen-Aufträge an dem Tag, also Fahrzeuge, die abgeholt oder gebracht wurden“, so Michael Thyssen.
Am Graskamp sei das Verkehrsaufkommen über den Tag verteilt konstant gewesen. Jörn Thyssen: „Das ist bis auf einen knappen Ausreißer immer unter 30 Bewegungen in der Stunde.“

Ausführliche Berichterstattung in der Samstagsausgabe der DZ (Print und E-Paper).

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