Mobile Wache ab Freitag für vier Tage Anlaufstelle für Besucher der Viktorkirmes
Sicherer Bummel auf dem Rummel

Dülmen. „Das macht Spaß - das macht Laune“, heißt es von Freitag bis Montag bei der traditionellen Viktorkirmes in der Innenstadt. Eröffnet wird der Rummel am Freitag um 15 Uhr auf dem Parkplatz an der Nonnengasse, was vor allem die jüngeren Besucher wegen der dort verteilten Freichips anziehen dürfte. Insgesamt 78 Schausteller locken danach an den vier Kirmestagen mit den traditionellen Angeboten wie dem Truckstop und dem Disco-Jet oder dem 36 Meter hohen Riesenrad an der Einmündung Münsterstraße und Coesfelder Straße. Als Neuerung ist diesmal das XXL-Labyrinth mit 280 Spiegeln auf drei Ebenen dabei.

Dienstag, 09.10.2018, 18:30 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 09.10.2018, 18:24 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Dienstag, 09.10.2018, 18:30 Uhr
Mobile Wache ab Freitag für vier Tage Anlaufstelle für Besucher der Viktorkirmes: Sicherer Bummel auf dem Rummel
Stephanie Siepmann von der Stadt Dülmen und der Polizei-Bezirksbeamte Werner Bolle sind an den vier Kirmestagen an der Mobilen Wache an der Nonnengasse zu finden. Foto: Stief

Bewährt hat sich in den vergangenen zwölf Jahren das Alkohol-Mitbringverbot. „Früher brachten Jugendliche immer rucksackweise Alkohol mit zum Overbergplatz und feierten dann die ganze Nacht“, weiß Werner Bolle (Polizei-Bezirksbeamter Dülmen-Mitte). Seit die Beamten kontrollieren und auch Platzverweise erteilen, sei die Zahl der Ausschreitungen „immens zurückgegangen“. Auch auf die Sicherheit der Besucher achten die Ordnungsbehörden. So werden an den Zufahrtstraßen die sogenannten Freibuger Kegel aufgestellt, als zusätzliche Absperrungen dienen große Blumenkübel. „Das schreckliche Ereignis in Münster liegt gerade einmal ein halbes Jahr zurück und wir wollen alles in unserer Macht stehende tun, obwohl es eine 100-prozentige Sicherheit nicht geben kann“, weiß Bolle.

Stephanie Siepmann vom städtischen Fachbereich für Sicherheit und Ordnung bittet darum, die Rettungswege für die Feuerwehr unbedingt freizuhalten. „Das gilt auch für den Bereich vor dem Riesenrad, der zuletzt trotz der Absperrung zugeparkt war.“ Unbedingt eingehalten werden sollten auch die Sperrungen und Halteverbote, damit die Rettungsdienste im Notfall schnell an der Unfallstelle sind, bittet Siepmann bei der Bevölkerung um Verständnis. „Wir sind dankbar, dass die ehrenamtlichen Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes wieder mit einem Rettungs- und einem Krankenwagen vor Ort sind, um Erste Hilfe zu leisten“.

Die mobile Wache befindet sich an allen vier Kirmestagen an der Nonnengasse. „Die Wache sollten die Kirmesbesucher als Treffpunkt ausmachen, falls einer aus ihrer Gruppe verloren gehen sollte.“ Abgegeben werden können an der mobilen Wache auch Fundgegenstände, die dort bis zum Ende der Kirmes am Montag um 22 Uhr abgeholt werden können.

„Danach können sich die Verlierer beim Fundbüro der Stadt Dülmen melden“, so Siepmann.

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