Junges Dülmen trifft: Luna Schmeing
Willkommen bei den Kelten

Dülmen. Am Samstag und Sonntag findet in Visbeck der vierte Mittelaltermarkt statt. Mittendrin dabei: Luna Schmeing aus Dülmen. Die schlüpft für den Markt in die Rolle eines keltischen Mädchens. Vorher traf sie sich zum Interview mit DZ-Redakteurin Kristina Kerstan.

Donnerstag, 20.09.2018, 18:30 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 20.09.2018, 18:25 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Donnerstag, 20.09.2018, 18:30 Uhr
Junges Dülmen trifft: Luna Schmeing: Willkommen bei den Kelten
Luna Schmeing, hier mit ihrer Mutter, in ihrer Gewandung, einem grünen Leinenkleid. Foto: privat

Seit wann bist Du bei Mittelaltermärkten dabei?
Luna Schmeing: Wir machen auf Märkten mit, seit ich vier, fünf Jahre alt bin. Meine ganze Familie ist dabei. Jedes Jahr fahren wir auf drei oder vier Märkte. Es macht einfach Spaß, die Atmosphäre ist immer toll. Zusammen mit einer anderen Familie bilden wir die Gruppe Noreia celtoi westfalica. Noreia war eine keltische Göttin, celtoi bedeutet natürlich Kelten. Wir stellen Kelten dar, wie sie vor mehr als 2000 Jahren gelebt haben.

Wie läuft für Dich ein Tag auf dem Mittelaltermarkt?
Luna: Morgens stehen die Ersten gegen 7 Uhr auf. Ich selbst schlafe gerne immer länger. Zuerst wird am Morgen Feuer angemacht. Mit Streichhölzern kriege ich das gut hin, mit Feuersteinen noch nicht. Dann werden Tee und Kaffee gekocht. Gegen 11 Uhr kommen meist die Besucher. Alles, was nicht ins Mittelalter passt, muss bis dahin weggepackt sein. Dann habe ich auch meine Gewandung an, ein grünes Kleid aus Leinen, das meine Mutter genäht hat.

Wenn die Besucher da sind: Was machst Du dann?
Luna: Manchmal erkläre ich Besuchern etwas. Denn es gibt bei uns Geschichte zum Anfassen. Kinder können zum Beispiel einen Helm aufsetzen. Und ich helfe meinem Vater. Der ist bei den Schaukämpfen dabei. Für ihn trage ich Schwert und Schild zum Turnierplatz, weil das so schwer ist und er noch die Rüstung anhat. Und versorge ihn mit Wasser, denn das Kämpfen ist sehr anstrengend. Außerdem treffe ich mich mit Freunden oder gucke mir die anderen Lager an. Man erlebt einfach die lustigsten Dinge auf Mittelaltermärkten.

Das gesamte Interview steht auf der Seite "Junges Dülmen" in der DZ-Ausgabe von Freitag, Print und E-Paper.

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