Mehr Platz, mehr Personal, mehr Aufträge an Externe
Baubetriebshof auf dem Prüfstand

Dülmen. Vor zwei Jahren hatte die Gemeindeprüfungsanstalt (GPA) einen Bericht vorgelegt, der deutliche Kritik an Arbeitsabläufen und Personalstruktur im Baubetriebshof übte (DZ berichtete). Insbesondere kam der Bericht zu dem Ergebnis, dass der aktuelle Leistungskatalog mit dem gegenwärtigen Personalschlüssel nicht zu meistern sei.

Freitag, 14.09.2018, 18:50 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 14.09.2018, 18:48 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Freitag, 14.09.2018, 18:50 Uhr
Mehr Platz, mehr Personal, mehr Aufträge an Externe: Baubetriebshof auf dem Prüfstand
Der Baubetriebshof kann sich räumlich erweitern und will sich personell und strukturell neu aufstellen. Foto: Michalak

Die Stadt Dülmen hat seither gemeinsam mit Bauhof-Leiter Christian Rohlmann alle Leistungen und Kosten des Baubetriebshofs unter die Lupe genommen. Und legt nun die Auswertung des Betriebsjahres 2017 sowie Optimierungsvorschläge vor.
Ein wichtiger Schritt für die Optimierung der Arbeitsabläufe war laut Vorlage an den Bauausschuss der Ankauf eines benachbarten Grundstückes. „Hiermit dürfte das Arbeitszeit raubende Disponieren der heute an mehreren Orten befindlichen Unterstellmöglichkeiten entfallen.“ Auch die Schreinerei könne durch das neue Platzangebot künftig Reparaturen und Instandhaltungen an Schulen, Kindergärten und Spielplätzen schneller erledigen.
Ein weiterer Meilenstein bei der Arbeitsstruktur ist laut Vorlage die Implementierung der Betriebssoftware Regie 68, mit der „die Aufträge aus den Fachbereichen den Objekten jetzt genau zugeordnet werden und dementsprechend geplant, ausgeführt und zeitlich bemessen werden können“.
Insgesamt konnte die Arbeit laut Vorlage auch innerbetrieblich besser organisiert werden. So wurden Fahrtrouten zusammengelegt, Grünschnittarbeiten zum Teil extern vergeben und vor allem die kurzfristige Erledigung „so genannter Anruf-Aufträge konsequent unterbunden“. Eine Weiterbildungsoffensive soll zudem die Arbeitssicherheit erhöhen und die Mitarbeiter flexibler einsetzbar machen.

Mehr zum Thema in der Samstagsausgabe der DZ und im E-Paper.

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