Stadt denkt erneut über Hinweisschild an der A 43 nach
Wildpferde an der Autobahn?

Dülmen. Am Dienstag war Schloss Cappenberg an der Reihe. Just seit gestern weisen zwei braune Hinweistafeln an der Autobahn 1 auf das Ausflugsziel im Kreis Unna hin. Haltern am See ist sogar schon etwas länger bei der „Touristischen Hinweisbeschilderung“ dabei, so der Fachbegriff. Seit 2009 weist eine Infotafel auf das antike Römerlager hin.

Dienstag, 11.09.2018, 18:50 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 11.09.2018, 18:48 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Dienstag, 11.09.2018, 18:50 Uhr
Stadt denkt erneut über Hinweisschild an der A 43 nach: Wildpferde an der Autobahn?
Ein Hinweisschild auf die Wildpferde an der A 43? Die Stadt überlegt zumindest, ob sie einen zweiten Anlauf dafür startet. Foto: Kerstan

Solch ein Schild an der A 43 aufzustellen, diese Idee rückt jetzt in Dülmen wieder verstärkt in den Fokus.
Zur Erinnerung: Vor zwei Jahren war die Stadt Dülmen damit gescheitert, eine solche Hinweistafel an der A 43 aufzustellen. Damals wollte sie auf die Wildpferde-Herde im Merfelder Bruch aufmerksam machen, um Besucher in die Stadt zu locken. Doch Straßen.NRW lehnte das Motiv ab: Eine touristische Attraktion, die auf den Tafeln beworben wird, müsse ganzjährig erlebbar sein, hieß es. Durch die Winterpause sei dies bei der Herde nicht der Fall.
Nachdem Dülmen jetzt aber, wie berichtet, eine neue Heimatstrategie entwickelt, will die Wirtschaftsförderung das Thema noch einmal angehen. „Inzwischen haben sich ja auch die politischen Rahmenbedingungen in Düsseldorf geändert“, sieht Stadtsprecherin Nina Wischeloh etwas günstigere Voraussetzungen für eine Genehmigung als noch 2016.
Die Wildpferde würden sich als Motiv anbieten - schließlich zieren sie schon lange als Logo städtisches Briefpapier und sind bei Auftritten von Verwaltung und Dülmen Marketing allgegenwärtig. Und noch ein Vorteil: Dülmen Marketing hat für diese Variante bereits fertige grafische Entwürfe und ein inhaltliches Konzept in der Schublade.
Tatsächlich überlegt die Stadt einen zweiten Anlauf mit den Wildpferden zu unternehmen.

Mehr zum Thema in der Mittwochsausgabe der Dülmener Zeitung und im E-Paper.

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