Stadt plant Dauersperrung
Fußgängerzone Coesfelder Straße

Dülmen. Elke Lovermann vom Bioladen Urban hat einen Brandbrief an die Stadt geschrieben. Die Existenz einiger Kaufleute stehe auf dem Spiel, befürchtet sie. Und Dr. Hugo Schulze Hobbeling von der Viktor GmbH malt gar den „Tod der Innenstadt“ an die Wand, wenn die Fußgängerzone in Dülmen immer weiter ausgebaut werde.

Dienstag, 14.08.2018, 19:30 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 14.08.2018, 19:28 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Dienstag, 14.08.2018, 19:30 Uhr
Stadt plant Dauersperrung: Fußgängerzone Coesfelder Straße
Bald ein Dauerzustand könnte die Sperrung der Coesfelder Straße für den Durchgangsverkehr sein. Foto: Michalak

Schon jetzt gebe es in Dülmen deutlich mehr für den Straßenverkehr gesperrte Bereiche als in vergleichbaren Städten. Er erinnert an den deutlichen Aderlass, den die Innenstadt einst verkraften musste, als auf dem Marktplatz nicht mehr geparkt werden durfte.

Grund für die heftigen Reaktionen aus der Dülmener Kaufmannschaft: Die Stadt Dülmen plant, die Coesfelder Straße zwischen Lohwall und Münsterstraße von Mitte September bis Mitte Januar 2019 für den Durchgangsverkehr komplett zu sperren. Lieferverkehr bleibt natürlich möglich.
Hauptgrund für diese temporäre Umwandlung der 20 km/h-Zone in eine Fußgängerzone: „Durch den Umbau des IGZ, des Rathauses und des Marktplatzes muss der Wochenmarkt dauerhaft in die Coesfelder Straße umziehen“, erläutert Ordnungsamtsleiter Jürgen Heilken. Dadurch müsse der Baubetriebshof die Coesfelder Straße permanent sperren und wieder freigeben, was zu Kosten von rund 3000 Euro im Monat führe.

Die ganze Geschichte bringt die Dülmener Zeitung am Mittwoch in Printausgabe und E-Paper.

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