Erinnerung an Krieg und Leid
Zeitzeugenworte berührten

Dülmen. Es waren Dülmens apokalyptische Tage, erinnerte die stellvertretende Bürgermeisterin Annette Holtrup an die Bombardierung Dülmens am 21. und 22. März 1945. Zu der Gedenkfeier vor dem Löwen sowie dem Bronze-Relief mit einer Ansicht der zerstörten Stadt hatten sich am Mittwochabend zahlreiche Dülmener eingefunden. Zu der gemeinsamen Gedenkveranstaltung hatten die Stadt Dülmen, der Deutsche Gewerkschaftsbund, die Friedensfreunde, die Evangelische Kirchengemeinde, die katholischen Gemeinden St. Viktor und Heilig Kreuz sowie die CDU, SPD, Grüne, FDP und Linke eingeladen. Man gedenke nicht nur der Dülmener Opfer, betonte Annette Holtrup. Auch in anderen Städten habe es viele Opfer gegeben - auch in Städten, die von den Deutschen angegriffen worden seien.

Freitag, 23.03.2018, 17:53 Uhr

Erinnerung an Krieg und Leid: Zeitzeugenworte berührten
Die Musiker von Ballytobin Gathering aus Bochum gestalteten die Gedenkfeier mit Liedern zum Mitsingen.

Klara Töns hatte Dülmens schwere Tage miterlebt. Es war einem Zufall zu verdanken, dass sie und ihre Mutter die Bombardierungen im März 1945 überlebten. Ein Nachbar hatte sie auf die nahenden Bombengeschwader aufmerksam gemacht. Mit klarer Stimme trug die heute 94-Jährige ihre Erinnerungen an die Kriegstage und an die bedrückende Nazi-Diktatur vor.

Mehr zum Thema in der Printausgabe und dem E-Paper der DZ am Samstag.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5613893?categorypath=%2F2%2F62%2F798625%2F819647%2F
Nachrichten-Ticker