Politik diskutiert Bahnhof-Umbau
Große Chance mit einigen Risiken

Dülmen. Alle Gebäude abreißen, dafür eine neue Radstation, ein Empfangsgebäude mit Café, DB-Schalter und Fahrstuhl, keine langen Umwege mehr für Rollstuhlfahrer - so könnte einmal der Dülmener Bahnhof aussehen. Zumindest wenn es nach der Projektidee geht, mit der sich die Stadtverwaltung beim Förderprogramm Kommunaler Klimaschutz.NRW beworben hat - mit Erfolg. Dülmen gehört zu den ausgewählten Projekten, hatte im Dezember das NRW-Wirtschaftsministerium verkündet.

Donnerstag, 15.02.2018, 18:30 Uhr

Politik diskutiert Bahnhof-Umbau: Große Chance mit einigen Risiken
Die Projektidee sieht vor, die bestehenden Gebäude am Bahnhof abzureißen. Foto: ptp

Radstation ist eine separate Überführung für Radler über die Gleise Münster-Essen geplant, daneben soll eine Fahrradrampe gebaut und der Vorplatz umgestaltet werden. Weiterhin soll im oberen Bereich, parallel zu den Gleisen, ein Radweg bis zur Unterführung Elsa-Brändström-Straße entstehen. Für alle Park&Ride-Flächen sind Möglichkeiten zur Erweiterung vorgesehen, ebenso wie eine LED-Beleuchtung und neue Außenanlagen. Und das (nicht förderfähige) Empfangsgebäude soll mit Photovoltaikanlage und Wärmepumpe ausgerüstet werden.

Auch eine erste große Kostenschätzung gibt es. So würde das gesamte Projekt mit rund 6,2 Millionen Euro zu Buche schlagen. Davon wären etwa 4,5 Millionen Euro förderfähig, was bedeutet, dass sich das Land mit bis zu 3,2 Millionen Euro einbringen würde. Damit müsste Dülmen circa drei Millionen Euro selbst beisteuern.

Einen großen Haken hat all dies jedoch: Liegt der Bewilligungsbescheid einmal vor, bleiben maximal 36 Monate, um die Maßnahme umzusetzen. Was das bedeutet, lesen Sie in der DZ-Ausgabe von Freitag, Print und E-Paper.

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