Fünf Kita-Gruppen unter einem Dach
Spielen, lernen, Treppen steigen

Buldern. Die Zeit maximaler Flexibilität ist für Gabi Diekmann, Leiterin des Kinderhauses am Wemhoff, und das Erzieherinnenteam vorbei. Seit Anfang des Jahres sind alle fünf Kita-Gruppe unter einem Dach vereint - und zwar unter dem der früheren Ludgerus-Grundschule (die ihrerseits in die ehemalige Erich-Kästner-Hauptschule umgezogen ist).

Mittwoch, 14.02.2018, 19:00 Uhr

Fünf Kita-Gruppen unter einem Dach: Spielen, lernen, Treppen steigen
Blick in einen Waschraum: Groß, hell und luftig sind die neuen Kita-Räume. Foto: Claudia Marcy

Und auch wenn die Handwerker immer noch so einiges in dem ehemaligen Schulgebäude zu tun haben, fühlen sich Gabi Diekmann und ihr Team mitsamt den Kindern in den neuen, frisch renovierten Räumen, die viel Luft, Licht und Platz bieten, pudelwohl.

Gruppen, Gruppennebenraum, Schlaf- und Waschräume, die große Turnhalle, schließlich Personal-, Besprechungsraum oder Büro der Leiterin - das Platzangebot ist geradezu überwältigend. Die Gruppen verteilen sich auf zwei Stockwerke, was den Laufeinsatz der Erzieherinnen erhöht. „Hier legt man einiges an Kilometern zurück“, schmunzelt Gabi Diekmann.

Gut zweieinhalb Jahre war der Kindergarten auf zwei Standorte verteilt: Die ersten beiden Gruppen - die Gänseblümchen (Kinder unter zwei Jahren) sowie die Sonnenblumen - sind bereits seit August 2015 in dem neuen Gebäude, die Kornblumen-Kinder als fünfte Gruppe kamen zum laufenden Kindergartenjahr hinzu. Löwenzahn- und Klatschmohn-Kinder, die bis Ende vergangenen Jahres im alten Kita-Gebäude schräg gegenüber am Pastoratsweg untergebracht waren, wechselten zum Jahresbeginn. Der Wechsel war dank intensiver Vorbereitung für die Kinder problemlos, erzählt Gabi Diekmann.

Die Mädchen und Jungen kannten ihre neuen Gruppenräume, hatten sich bereits einen Garderobenhaken ausgesucht und wussten so gut Bescheid, dass sie Mama oder Papa am ersten Tag im neuen Haus an die Hand nehmen und zu ihrer Gruppe führen konnten.

Absolutes Highlight in der Erkundung war für die Kinder, mit dem Aufzug zu fahren, den die barrierefreie Einrichtung hat, erinnert sich die Leiterin lachend. Im Alltag jedoch wird der Aufzug von den Kindern nicht genutzt. Sie gehen über die Treppe von einem zum anderen Stockwerk. Rote Punkte und grüne Pfeile auf den extra für die Kleinen angebrachten Handläufen im Treppenhaus zeigen an, welche Seite beim Hoch- oder Runtergehen zu benutzen ist.

Ausführliche Berichterstattung in der Donnerstagsausgabe der DZ (Print und E-Paper).

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