Nur ein schmales Rinnsal erinnert heute noch an den Namensgeber der Tiberstadt
Tiberbach soll beerdigt werden

Dülmen. Zwischen Gemarkenweg und Alter Ostdamm beziehungsweise den Straßen An der Steinkuhle und Alte Badeanstalt plant die Herzog von Croÿ’sche Verwaltung, wie berichtet, ein Wohngebiet mit rund 50 Baugrundstücken.

Freitag, 27.10.2017, 19:00 Uhr

Nur ein schmales Rinnsal erinnert heute noch an den Namensgeber der Tiberstadt: Tiberbach soll beerdigt werden
Nur nach starken Regenfällen führt der Tiberbach heute noch Wasser. Foto: Michalak

Super Idee, dachte sich Rainer Strietholt, der am Gemarkenweg, direkt über dem Tiberbach, wohnt. Denn nun könnte es ja endlich losgehen mit der geplanten Renaturierung rund um den Tiberbach, wie sie bereits im Grünkonzept der Stadt Dülmen aus dem Jahre 2012 ausführlich beschrieben ist.
Zum geplanten Baugebiet „Alte Badeanstalt“ heißt es dort: „Besonderes Strukturelement ist der teilweise bereits jetzt offen verlaufende Tiberbach. Dieser könnte (...) im südlichen Abschnitt, der zurzeit noch kanalisiert ist, geöffnet und naturnah ausgebaut werden.“

Stattdessen habe das beauftragte Planungsbüro allerdings auf der Bürgeranhörung genau das Gegenteil vorgestellt: „Der Tiberbach stört die Pläne der beauftragten Planer. Kurzerhand wurde er daher zu einem Abwasserkanal erklärt“, ärgert sich Strietholt darüber. Ganz so sei es nun auch wieder nicht, erklärt Stadtsprecherin Stefanie Kannacher auf DZ-Anfrage.

Den ausführlichen Bericht finden Sie in der DZ-Ausgabe von Samstag, Print und E-Paper.

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