Schuldner- und Insolvenzberater
Schnell helfen, besser vorbeugen

Dülmen. „Man muss nicht jedes Problem lösen, sondern wissen, an welche Stelle man sich damit wenden kann.“ Mit diesem Leitspruch ist Martin Reber in seiner Berufslaufbahn bisher gut gefahren. Auch in Dülmen und dem Kreis Coesfeld hat er sich innerhalb weniger Monate in das Netzwerk der Hilfs- und Beratungsdienste eingearbeitet, um seinen Klienten effektiv helfen zu können.

Donnerstag, 26.10.2017, 18:15 Uhr

Schuldner- und Insolvenzberater: Schnell helfen, besser vorbeugen
Martin Reber ist seit gut einem Jahr Leiter der Beratungsdienste des Diakonischen Werkes. Foto: Claudia Marcy

Seit fast einem Jahr leitet der Sozialarbeiter aus Essen die Schuldnerberatungsstelle des Diakonischen Werks im Evangelischen Kirchenkreis Steinfurt-Coesfeld-Borken.Kürzlich stellte er sich den Mitgliedern des Sozialausschusses vor. Gute Nachrichten hatte er dabei den Politikern mitgebracht: Die Wartelisten für ver- und überschuldete Rat- und Hilfesuchende sind abgebaut, die Zahl der Klienten ist stabil.
Intensivieren möchte er die Zusammenarbeit mit der Evangelischen Kirchengemeinde Dülmen. So habe man sich beim Bürgerfest am Tag der Deutschen Einheit bereits an einem gemeinsamen Stand auf dem Markt präsentiert - die Schuldnerberatung hatte dabei für Eltern Taschengeld-Empfehlungen für ihren Nachwuchs zusammengestellt. Außerdem würde Reber gerne in die Vorbeugung investieren und Präventionsangebote in Schulen machen.

Ihren Wohnsitz haben Martin Reber und seine Frau noch nicht von Essen nach Dülmen verlegt. Bislang pendelt der 35-Jährige. Das klappt prima, sagt er, denn die meisten führen zur Arbeit ins und nicht aus dem Ruhrgebiet.

Ausführliche Berichterstattung in der Freitagsausgabe der DZ (Print und E-Paper).

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