Vernetzung von Künstlern
Artotheken wachsen zusammen

Dülmen. „Nach dem „Dülmener Modell“ gründeten jetzt in Hagen acht Künstler die Artothek Hagen, die derzeit allerdings ohne eigene Räume dasteht. Peterpaul Hagen sowie Brigitte und Matthias Meier waren am Dienstagabend zum Erfahrungstausch bei der Artothek Münsterland zu Gast. Als „kleines Geschenk“ brachten sie neben Werken von Hagen auch Lithografien des Grafikers Ludwig Gebhard mit, die jetzt auch in den Ausleih-Kreislauf gelangen können.

Mittwoch, 25.10.2017, 18:03 Uhr

Vernetzung von Künstlern: Artotheken wachsen zusammen
Auf mehr Vernetzung setzen Peterpaul Hagen (v.l.) sowie Brigitte und Matthias Meier von der Artothek Hagen, die Klaus Jahn und Rüdiger G. Behrens von der Artothek Münsterland gleich einige Kunstwerke mitbrachten. Foto: Stief

„Wir wünschen uns eine noch bessere Vernetzung der Artotheken im Bereich Soester Börde und Münsterland“, so Rüdiger G. Behrens, der sich auch einen Austausch von Kunstwerken zwischen den Artotheken in Soest, Hamm, Hagen und Dülmen vorstellen kann.

Das gemeinsame Handeln von Vereinen ist aus Sicht von Behrens einfacher als mit den öffentlichen Artotheken, „denn die haben mit mehr bürokratischen Hindernissen zu kämpfen.“ Als Beispiel nennt er den Austausch von Kunstwerken, „dann kann man schnell mit einem eventuell geliehenen Bulli losfahren und schon ist die Sache gelaufen. Durch den Austausch der Bilder sieht Peterpaul Hagen Vorteile für Künstler und die Kunstfreunde gleichermaßen: „Es gibt Künstler aus Bayern und der Schweiz, die wollen über den Tellerrand schauen und in anderen Regionen ausstellen. Und die Mitglieder in den Artothekenvereinen wollen auch aus wechselnden Kunstwerken auswählen können.“

Mehr zum Thema in der Printausgabe und dem E-Paper der DZ am Donnerstag.

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